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Förderverein des Museums für Landtechnik dankt den Freiwilligen

Handwerker unter sich

BÖRRY. Einmal im Jahr lädt der Vorstand des Fördervereins des Museums für Landtechnik und Landarbeit seine historischen Handwerker zum gemeinsamen Essen ein

Autor:

GÜNTHER MUHR

. Im Börryer Museumscafé wurde lecker und schmackhaft aufgetischt. Der Vorsitzende des Fördervereins, Rolf Keller, zugleich Ortsbürgermeister von Börry, begrüßte alle Mitglieder sehr herzlich. „Nur gemeinsam sind wir eine große Familie und ihr begleitet uns jedes Jahr mit euren Ideen und Kreativität durch die Saison“, lobte Keller. „Mit eurer tollen Leistung, die durch altes und traditionelles Werken geprägt ist, lockt ihr immer mehr Neugierige in unser wunderschönes Freilichtmuseum“, sagte Rolf Keller anerkennend. Ein besonderes Lob hatte er auch für den neuen Pächter des Museumscafés, Rüdiger Lenk: „Wie ihr alle wisst, hatten wir in den letzten Jahren eine hohe Wechselbereitschaft der Pächter. Nun ist es anders, denn mit Rüdiger Lenk aus Hajen haben wir einen neuen Pächter gefunden, der hier sein ganzes Herzblut reinsteckt und bereits räumliche Veränderungen vorgenommen hat“, attestierte der Vorsitzende dem Bäckermeister aus Hajen. Auch die Öffnungszeiten wurden erweitert und der vergrößerte Saalbereich bietet Gesellschaften bis zu 30 Personen ein gemütliches Ambiente im historischen Gemäuer. „Wie jedes Jahr beginnen wir mit dem Handwerkermarkt am Sonntag, 18. Juni“, erläuterte Keller die Saisontermine. Das Rasenmäher- Geschicklichkeitsrennen ist für den 3. September terminiert und am 24. September findet das Erntefest statt. „Das ist erstmals eine Woche vor dem christlichen Erntedank“, betonte Schatzmeister Axel Bohne, „weil wir uns sonst mit zahlreichen Erntefesten im Landkreis überschneiden würden.“ Am 1. Dezember endet die Saison mit dem Adventsmarkt und während der Sommerferien bietet das Museum für Landtechnik in Börry wieder außerordentliche Öffnungszeiten an. „Aus Alters- und Krankheitsgründen sind bei der Handwerkerschaft derzeit drei Funktionen vakant. Wer Interesse hat und sich im traditionellen Beruf des Webers, des Stuhlflechters oder Schuhmachers heimisch fühlt, darf sich gerne mit dem Vorsitzenden Rolf Keller unter 05157/1356 in Verbindung setzen. „Wir freuen uns über jeden Anruf“, betonte Keller, wies aber darauf hin, dass im Museum wie zu Großeltern-Zeiten gearbeitet wird.

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