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„Made in Schaumburg“: Die Band „SundaysOut“ setzt auf „wirklich Eigenes“

Handgemachtes

Rinteln/Bückeburg. Das klappt wirklich nicht oft: eine gute Band zusammenzubekommen, deren Mitglieder alle in dieselbe Klasse und dann in dieselbe Jahrgangsstufe gehen. Genau so aber ist es bei „SundaysOut“, den fünf Bückeburger Adolfinum-Schülern, die seit etwa drei Jahren überwiegend eigene Rocksongs spielen und dabei mit ihren jeweiligen Solopartien beweisen, wie gut sie ihre Instrumente beherrschen.

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Autor

Cornelia Kurth Reporterin zur Autorenseite

Hendrik Maß, Sänger von „SundaysOut“ und der führende Kopf beim Komponieren, weiß, dass er sich auf die Musikalität seiner Kollegen verlassen kann. Kein Song, der neben den E-Gitarren mit Marvin Splitt am Bass, nicht auch dem Keyboard von Lennart Jütte und vor allem Vincent Steinmacher-Kuhns Saxofon eindrucksvolle Soli zuschreibt, und auch die schwungvollen Schlagzeug-Intros mit Luke Schubert lassen sofort aufhorchen. Dass die Band mit ihrem Sound, der manchmal an den Rock der 70er und 80er Jahre erinnert, für den Wettbewerb „Made in Schaumburg“ am 13. März im Rintelner Brückentorsaal ausgewählt wurde, wird ihre Fans wohl kaum gewundert haben.

Und Fans hat „SundaysOut“ schon viele gesammelt bei Auftritten im Adolfinum und auf Stadtfesten, bei einem Wettbewerb in Hannover und sogar vor der Bundeswehr in Wunstorf, als dort in einer riesigen Halle ein neuer Flieger eingeweiht wurde. Ihre Videoclips auf Youtube, die übrigens ausgesprochen ansprechend inszeniert sind, können teilweise über 2000 Clicks verzeichnen. Songs wie „Way Back“ oder „Change Theme“ prägen sich sofort ein, obwohl sie andererseits von erstaunlicher Unabhängigkeit zeugen – Indie-Rock eben.

„Ich würde sagen, unsere Musik ist genau das, was man als ‚handgemachte‘ Musik bezeichnet“, meint Schlagzeuger Luke Schubert. „Auch wenn Hendrik Maß der eigentliche Komponist ist, experimentieren wir alle zusammen mit seinen Vorgaben. Und wir kommen aus so unterschiedlichen musikalischen Richtungen – Rap, Techno, Deutsch-Rock –, dass schließlich etwas wirklich Eigenes entsteht.“

Die Bückeburger Band „SundaysOut“ setzt sich aus fünf Klassenkameraden zusammen. pr

Laut geht es dabei immer zu, sodass die fünf Abiturienten froh sind, in einem eigenen Proberaum in Buchholz loslegen können, ohne dabei Nachbarn aufzurütteln.

Dass sie bei „Made in Schaumburg“ teilnehmen, dass es diesen Wettbewerb überhaupt gibt, würden sie gern für eine Art Botschaft nutzen: junge Bands, die auch technisch anspruchsvolle Musik machen, insgesamt verstärkt so zu unterstützen, dass sie zum Beispiel bei Stadtfest-Auftritten auch wirklich gut rüberkommen. Dazu gehört, dass ihnen dann eine entsprechend geeignete Technik zur Verfügung steht, mit der sich die Sounds harmonisch abmischen lassen. Die wenigsten Schülerbands können sich so eine Technik leisten, wie sie ihnen am 13. März zum Glück geboten wird.




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