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Handballfreunde: Relegation in weiter Ferne

SPRINGE. Mit eier 28:33 (13:16)-Niederlage sind die Handballfreunde von ihrem Gastspiel beim Tabellenzweiten TSV Altenholz an den Deister zurückgekehrt. Die Gastgeber, die nach der 31:36-Niederlage in der Vorrunde mit den Springern noch eine Rechnung offen hatten, nutzten vor 350 Zuschauern den Heimvortei.

Mit sechs Treffern zählt Pawel Niewrzawa zu den erfolgreichsten Werfern der Handballfreunde Springe. FOTO: BERTRAM

Autor:

DIETER GÖMANN

Die Gastgeber bleiben mit dem Sieg dem Spitzenreiter Handball Sport Verein Hamburg mit zwei Punkten Rückstand dicht auf den Fersen.

Nach der zweiten Niederlage in Folge haben die Ambitionen im Kampf um die Meisterschaft einen herben Dämpfer erfahren. Mit sieben Punkten Rückstand auf die Hamburger dürfte der Zug abgefahren sein. Selbst fünf Punkte Rückstand auf Altenholz sind eine schwere Hypothek, im Kampf um den Relegationsplatz im Rennen zu bleiben.

Nach einer ausgeglichenen Anfangshase bis zum 6:6-Zwischenstand (13.) zogen die Gastgeber erstmals mit drei Treffern auf 9:6 davon. Nach der 14:9-Führung (21.) konnten Jonas Borgmann per Siebenmeter sowie Nils Eichenberger und Fabian Hinz binnen fünf Minuten den Rückstand auf 12:14 verkürzen, ehe mit der 16:13-Führung die Halbzeit gekommen war.

Nach dem Wechsel waren die Springer durch Pawel Pitak und Patrik Krok (32.) bis auf ein Tor herangekommen. Im Gegenzug aber setzten sich die Hausherren binnen drei Minuten auf 19:15 (35.) ab und lebten mit einem 22:20 und 25:22-Zwischenstand (45.) von dieser Führung.

Der 29:25-Vorsprung (55.) war praktisch die Entscheidung. Über ein 31:28 sorgte Altenholz mit zwei weiteren Treffern für den 33:28-Endstand.

Die HF Springe mussten ohne ihren erkrankten Torjäger Tim Otto antreten. Technische Fehler und Fehlwürfe in beiden Spielabschnitten begünstigten die Hausherren.

„Altenholz verfügt über eine gute Mannschaft und am Ende hat sich die größere Bank ausgezahlt. Kämpferisch kann ich unserer Mannschaft heute keinen Vorwurf machen. Wir haben uns allerdings den einen oder anderen Fehler zu viel geleistet“, bilanzierte HF-Co-Trainer Slava Gorpishin.

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