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Handballfreunde haben sportlich das Maximum rausgeholt

SPRINGE. Es war eine turbulente Saison für die Handballfreunde Springe in der 3. Liga – nicht erst, seit bekannt wurde, dass es finanzielle Probleme gibt und offen ist, ob es in der kommenden Saison überhaupt noch Drittliga-Handball in Springe gibt. Dafür hat die Mannschaft das Maximum herausgeholt.

Maximilian Schüttemeyer ist mit 135 Treffern Springes Toptorjäger der Saison. Foto: Bertram
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Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Der vierte Rang ist zwar die zweitschlechteste Platzierung, seit die Springer vor zehn Jahren in die 3. Liga aufgestiegen sind – in der Saison 2012/13 waren sie Siebter. „Aber mit den wenigen Leuten haben wir eigentlich über unseren Möglichkeiten gespielt“, sagt der scheidende Rechtsaußen Nils Eichenberger.

Denn anders als in der Vorsaison stand zwar schon zum Start der Vorbereitung der Kader fest, war allerdings insbesondere im Rückraum dünn besetzt. Hinzu kam, dass Fabian Hinz und Jonas Borgmann in der Hinrunde aus beruflichen Gründen kaum mit der Mannschaft trainieren konnten. Und: Der neu verpflichtete Torwart Marius Aleksejev verabschiedete sich aus privaten Gründen schon nach wenigen Wochen. Daniel Hoffmann, der eigentlich für die zweite Mannschaft vorgesehen war, sprang ein und machte seine Sache gut. Als er allerdings nach einer Augen-OP einige Wochen ausfiel, musste kurzfristig Ersatz her: Ex-Profi Adam Weiner sprang für fünf Spiele ein – wirklich helfen konnte er der Mannschaft nicht.

Zum munteren Kommen und Gehen trugen auch zwei Rückraumspieler bei: Nikolaos Passias kam für sechs Partien mit Zweitspielrecht von Eintracht Hildesheim und wechselte dann nach Schwerin. Der polnische Nationalspieler Pawel Niewrzawa flog nach zehn Spielen wieder aus dem Kader.

Im Wesentlichen mussten Maxilian Schüttemeyer, Tim Otto, Patrik Krok und Hendrik Pollex im Rückraum also die Saison alleine bestreiten – wenn dann einer im Formtief steckt, wie Otto zwischenzeitlich, macht sich das bemerkbar.

Dennoch: Sportlich überzeugten die Springer bis auf wenige Ausnahmen. Die einzige Heimniederlage der Saison kassierten sie gegen Meister HSV Hamburg, der überhaupt nur zwei Spiele verlor. Bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft ihr Können auch in der kommenden Saison noch in der 3. Liga unter Beweis stellen darf.



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