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5000 Fans feiern die Beginner in der Swiss Life Hall

„Hammerharter“ Tourstart

Eizi Eiz – der Macher, Winner und Beginner bei „Ahnma.“ Texte und Konzertfotos: Lars Andersen

Autor:

Lars Andersen

Hannover.„Sold out“ – und das schon seit Monaten. Nach mehr als 13 Jahren lassen es Eizi Eiz (alias Jan Delay), Dennis Lisk (alias Denjo) und Guido Weiß alias DJ Mad wieder ordentlich krachen. Mit ihrem aktuellen Album „Advanced Chemistry“ rappte sich das Trio von 0 auf 1 in die Charts. Tatkräftige Unterstützung gab es dabei unter anderem von Deutschlands Crème de la Crème des Rap – darunter so bekannte Namen wie Gzuz & Gentleman, Samy de Luxe,
Afrob, Ferris MC und Megaloh. Letzterer eröffnete vorgestern als Support die schweißtreibende Show der Beginner.

Kein Comeback, eher die Fortführung einer erfolgreichen Karriere, die 1991 als „Absolute Beginners“ begann. Unter dieser Firmierung produzierten sie englischen Rap – damals gehörten noch DJ Burn, Nabil Sheikh, Mirko und Platin Martin zu dem Septett, das sich zwischenzeitlich „Absolute Beginner“ nannte und jetzt unter dem Namen „Beginner“ als Dreiergestirn die Konzerthallen mit deutschen Rap-Texten erobert.

Schiffssirenen läuten den Opener „Ahnma“ ein – nein, die Shanty/Irish Folk-Band Santiano war nicht in der Landeshauptstadt am Start. „Einen wunderschönen guten Abend Hannover, habt ihr Bock, habt ihr richtig Bock?“, schrie Eizi Eiz in die Menge, die mit einem lauten „jaaaaaa“ antwortete. „Ey yo, ich komm‘ mit großem Herz und Pauken und Trompeten, für die Obernerds und die saufenden Proleten“ – ein wahrer Paukenschlag, denn was die Hamburger Jungs nach langer Schaffenspause vorgestern ihren Fans boten, war ganz großes Kino.

Kollektive HipHop-Performance.
  • Kollektive HipHop-Performance.

Das Trio kam nicht allein – gleich beim ersten Song unterstützte Gzuz die beiden Front-Beginner Eizi Eiz und Denjo – später gesellte sich noch Samy Deluxe bei „Meine Posse“ dazu. Auf einem erhöhten Podest thronte dagegen der dritte „Anfänger“ – DJ Mad sorgte an den Turntables einmal mehr für einen guten bassigen Sound-Teppich.

Auch vor Bühne lebte der HipHop – die Konzertbesucher rappten laut und textsicher die Songs der Hanseaten mit – hippten und hoppten schweißgebadet durch die rappelvolle Konzerthalle. Die „Chemistry“ zwischen den Beginnern und ihrer Fangemeinde stimmte vom ersten Stück an. Übrigens: fast alle Albumtitel wurden im Eiltempo auch als Singles veröffentlicht. So erfreute sich das Publikum unter anderem an Songs wie „Kater“, „Füchse“, „Thomas Anders“ sowie „Rap & fette Bässe“. Mit dem Sehnsuchts-Schmankerl „Nach Hause“ schickten die Beginner im wahrsten Sinne des Wortes ihre Fans auf den Nachhauseweg.



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