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Spannende Abstimmung im Bund und im Landkreis

Hameln-Pyrmont hat die Wahl

Berlin/Hameln-Pyrmont. Das wird ein spannender Doppelwahl-Sonntag für Hameln-Pyrmont: Hier sind die Wähler gleich zu zwei Wahlen aufgerufen, zur Landrats- sowie zur Bundestagswahl. Mehrere wichtige Fragen beschäftigen Wähler wie Politiker gleichermaßen: Wer wird neuer Landrat? Wer gewinnt die Bundestagswahl? Und wer von den Kandidaten wird die Region künftig in Berlin vertreten?

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Thomas Thimm

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Thomas Thimm Stv. Chefredakteur zur Autorenseite

Zur Wahl des Landrats treten mit Uwe Schünemann (CDU) ein Ex-Innenminister, mit Tjark Bartels (SPD) der Bürgermeister der Wedemark, mit Torsten Schulte (Grüne) der amtierende stellvertretende Landrat und mit Hermann Schmidtchen ein Unabhängiger an. Wer die Abstimmung im ersten Wahlgang für sich entscheiden möchte, braucht dafür die absolute Mehrheit der Stimmen; es gibt 120 000 Wahlberechtigte. Gelingt das keinem der Bewerber, kommt es am 6. Oktober zur Stichwahl.

Im Bundestags-Wahlkreis 46 Hameln-Pyrmont-Holzminden,

der bis nach Uslar reicht, kämpfen die aktuellen Abgeordneten Gabriele Lösekrug-Möller (SPD) und Jutta Krellmann (Linke) mit Michael Vietz (CDU) um das Direktmandat und damit um die Erststimmen der 191 000 Wahlberechtigten. Marcus Schaper von den Grünen, Klaus-Peter Wennemann (FDP), Claudia Schumann (Piraten) und Manfred Otto (AfD) werben nach eigenen Aussagen vor allem um die Zweitstimmen für ihre Parteien.

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  • Kontrahenten im Bund: Angela Merkel (CDU), Peer Steinbrück (SPD).

Auf Bundesebene hat Deutschland die Wahl zwischen den Kanzlerkandidaten Angela Merkel (CDU) und Peer Steinbrück (SPD). 61,8 Millionen Bundesbürger entscheiden, wer in Berlin künftig regiert. Nach allen Umfragen hat Kanzlerin Merkel gute Aussichten, vier weitere Jahre im Amt zu bleiben – aber möglicherweise mit einem neuen Partner. Nach den letzten Umfragen (Union bei 40, FDP 5,0 bis 5,5, SPD 26 bis 27, Grüne bei 9, Linke 8,5 bis 9, AfD 4 bis 4,5 Prozent) steht die amtierende Koalition aus Union und FDP auf der Kippe. Möglich wäre auch die Neuauflage einer Großen Koalition oder erstmals Schwarz-Grün. Ein rot-rot-grünes Bündnis schließt die SPD aus.

Einer wird gewinnen – spätestens im zweiten Wahlgang: die Landratskandidaten (v. li.) Tjark Bartels (SPD), Uwe Schünemann (CDU),

Hermann

Schmidtchen

(Unabhängige) und Torsten Schulte (Grüne). Dana



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