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Hameln stimmt ab: Neue Fußgängerzone ja oder nein?

An diesem Sonntag dürfen alle erwachsenen Hamelner abstimmen. Das klingt erstmal gar nicht weiter erstaunlich, schließlich finden Wahlen immer mal wieder statt. Doch diesmal werden keine Politiker gewählt: Die Hamelner sollen selbst entscheiden, ob sie eine Renovierung ihrer Fußgängerzone möchten oder nicht.

Dass die Bürger selbst und nicht die von ihnen gewählten Politiker in so einer Frage entscheiden, ist sehr selten. Eine solche Abstimmung nennt man Bürgerentscheid. Bis es dazu in Hameln kam, war es ein langer Weg:

Alles fing damit an, dass die Stadt Hameln eine neue Fußgängerzone plante: Das alte Pflaster, sollte durch ein neues ersetzt, Bänke, Lampen und Beete ausgetauscht oder verändert werden. Die neuen Entwürfe gefielen aber manchen Hamelnern nicht, außerdem fanden sie den Umbau viel zu teuer.

Eine Gruppe mit dem Namen „Frischer Wind für Hamelns Rathaus“ sammelte Unterschriften gegen die Umgestaltung der Fußgängerzone. Von Anfang an stand fest, dass sie knapp 5000 Unterschriften von Hamelnern, die bereits wählen dürfen, zusammenbringen mussten, damit es zu einer Abstimmung kommt. Das schafften sie: Der „Frische Wind“ sammelte sogar 6161 gültige Unterschriften.

Also dürfen übermorgen alle wahlberechtigten Hamelner bei „Ja“ oder „Nein“ ihr Kreuzchen machen. Die Frage lautet: „Sind Sie dafür, dass die Fußgängerzone der Stadt Hameln in ihrer jetzigen Form erhalten bleibt und nicht neu gestaltet wird?“

Wenn ein Viertel der Hamelner (das sind 11 732) mit „Ja“ antwortet, wird es für Jahre keine großen Umbauten in der Fußgängerzone geben.fh




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