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Ein Spaziergang durch die Stadt - Unsere Karte zeigt Grün am Straßenrand

Hameln durch die Blume erleben

Richtet man den Blick bei einem Sommerspaziergang einmal nicht auf das Smartphone, den Verkehr oder andere Menschen, so lässt sich einiges Schönes und Interessantes aus der Welt der Flora erblicken – sogar mitten in der Stadt zwischen Teer und Pflastersteinen. Hier kämpfen sich mitunter kleine unscheinbare Pflänzchen ans Tageslicht, die aber durchaus ihre Nützlichkeit haben.

Autor:

Diana Koschorreck
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Richtet man den Blick bei einem Sommerspaziergang einmal nicht auf das Smartphone, den Verkehr oder andere Menschen, so lässt sich einiges Schönes und Interessantes aus der Welt der Flora erblicken – sogar mitten in der Stadt zwischen Teer und Pflastersteinen. Hier kämpfen sich mitunter kleine unscheinbare Pflänzchen ans Tageslicht, die aber durchaus ihre Nützlichkeit haben. Das weiß auch Pflanzenexperte und Diplomingenieur für Landschaftspflege, Christian Voigt: „Grundsätzlich sind natürlich alle Pflanzen irgendwie nützlich und sei es nur, weil sie einfach da sind, und weil sie unsere Lebensgrundlage darstellen und auch die aller Tiere.“ Auf Grundlage dessen und mit Blick auf das Bienensterben sollten wohl noch viel mehr Blumenwiesen, wie die im Foto, im Stadtgebiet verteilt sein.
Aber auch ohne Wiese gibt es in Hameln eine große Pflanzenvielfalt. Bei einem aufmerksamen Spaziergang hat die Redaktion so einige der grünen Sauerstofferzeuger gefunden und fotografiert. Auf Verkehrsinseln, in Fugen, neben Mülleimern und sogar in Mauern sind wir auf sie gestoßen. Aber worauf genau? Das verriet Christian Voigt. Mit nur einem kurzen Blick auf die Fotos, konnte er alle Pflanzen benennen und uns etwas über die „Schönheiten“ erzählen. „Jede Pflanze hat ihre eigene Schönheit, selbst wenn ich gestehen muss, dass ich lieber die Schwarze Königskerze in meinem Garten habe, als die Gänsedistel oder das Franzosenkraut. In den Garten kommen halt nur die ‚Top 100‘“, sagt Voigt.

10 Bilder
Chenopodium album, Weißer Gänsefuß, ist verwandt mit der Gartenmelde und dem Spinat. Auch der Gänsefuß ist essbar, „aber vielleicht nicht gerade genießbar“, meint Christian Voigt.



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