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Haltestellen-Sanierung: Hachmühlen, Flegessen, Eimbeckhausen

BAD MÜNDER. Die Stadtverwaltung möchte in der Dezember-Ratssitzung einen zweiten Nachtragshaushalt beschließen lassen. Um zuvor die Ortsräte in die Entscheidung einzubeziehen, wird ab der kommenden Woche ein wahrer Beratungsmarathon durchgezogen.

In Hachmühlen soll unter anderem ein neues Wartehaus errichtet werden – das bisherige Holzhaus ist abgängig. Foto: Rathmann
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Jens Rathmann Redakteur zur Autorenseite

Sieben Ortsräte werden in einem sehr engen Zeitfenster zu Sitzungen einbestellt – am Montag, 19. November, tagen gleich vier Ortsräte an nur einem Abend.

Ein Thema, mit dem sich gleich drei von ihnen beschäftigen müssen, sind Investitionen in die Erneuerung von Bushaltestellen. Auf den ersten Blick irritiert der zeitliche Vorlauf, rechnet die Verwaltung doch mit Arbeiten an ausgewählten Bushaltestellen in Flegessen, Hachmühlen und Eimbeckhausen erst im Jahr 2020. Allerdings: Die planerischen Arbeiten für die Erneuerung sollen ausgeschrieben werden und bereits im Frühjahr kommenden Jahres beginnen, um Zeit für die Abstimmung mit der Landesnahverkehrsgesellschaft zu haben. Der zweite Nachtragshaushalt kann der Stadt helfen, früher als mit dem erst für das kommende Jahr zu erwartenden regulären Haushalt in die Planungsphase einzutreten, erläutert Fachdienstleiter Carsten Reiss.

Im Nahverkehrsplan des Landkreises ist das Ziel festgeschrieben, die Bushaltestellen im Kreisgebiet nach und nach neu aufzustellen. Menschen mit körperlichen oder geistigen Mobilitätseinschränkungen sollen sie besser nutzen können. Der Einbau von Hochborden ist ein Punkt, Wetterschutz und Sitzgelegenheiten sind andere.

Geplant sind Arbeiten an den Haltestellen in Hachmühlen an der Kirche für 18 000 Euro, an der Haltestelle Rosenstraße in Eimbeckhausen für 27 000 Euro und auch in Flegessen, dort soll die Haltestelle an der Schule auf zwei Fahrbahnseiten für 50 000 Euro grunderneuert werden. Zur Finanzierung rechnet die Verwaltung mit Fördermitteln, ein städtischer Anteil bei Ausgaben von 95 000 Euro werde nicht gefordert.



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