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Bankett an der Bergstraße in Heeßen soll Starkregen jetzt wieder trotzen können / Kosten: 700 Euro für Heeßen

Halbe Rechnung fürs Entsorgen der Schlammpackung

Heeßen (tw). "Schlammpackungen" ade: Nachdem sich Anwohner der Bergstraße darüber beschwert hatten, dass Starkregen, welcher den Weg zum Fernsehturm runter rauscht, den Dreck bis vor ihre Einfahrten spült (wir berichteten), ist das Problem jetzt beseitigt worden.

"Das Bankett wurde inzwischen von der Firma Hinrichs entfernt, die abgesackte rechte Fahrspur aufgefüllt", berichtet Heeßens Gemeindedirektor Bernd Schönemann während der jüngsten Zusammenkunft des Gemeinderates. Dabei sei von der Firma darauf geachtet worden, dass die Wegkurve das nötige Gefälle behalte, um in den zugehörigen Graben entwässern zu können; außerdem sei besagter Graben im Zuge der Arbeiten vertieft worden. Aus Heeßer Sicht wunschgemäß entschieden wurde in diesem Zusammenhang die Frage, wer die Zeche zahlt. Denn der Weg, der für Dreck und damit Ärger sorgte, verläuft auf dem Gebiet der Stadt Obernkirchen. Schönemann zufrieden: "Wie zuvor verabredet, übernimmt Obernkirchen die eine Hälfte der Gesamtkosten von etwa 1400 Euro, Heeßen die andere." Der Gemeindedirektor hatte das Entgegenkommen Obernkirchens in dieser Frage bereits auf der vorigen Ratssitzung als kleines Beispiel dafür gelobt, "wie guteinterkommunale Zusammenarbeit aussehen kann." Zusätzlicher Spareffekt: Das Entsorgen des Erdreichs durch die Firma habe beide Kommunen dagegen nichts gekostet; das Material werde anderswo wieder verbaut. Kommt erfreulicherweise hinzu: Auch die Reparatur der benachbarten Straße Unterm Walde ist inzwischen vorgenommen worden. Dort staute sich das Regenwasser vor einem Gulli.

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