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Ex-Genesis-Gitarrist kommt im September nach Hannover

Hacketts virtuose Zeitreise

Hannover. Musikfans, die die Anfänge der Rockband Genesis kennen oder sogar als Zeitzeugen mitverfolgten, wie sich die Gruppe formierte, werden ihn noch kennen: Steve Hackett war schließlich mal Mitglied bei Genesis. Als Gitarrist stieß er Anfang der siebziger Jahre zu Genesis, aber nach einigen Jahren ließ er wieder davon ab, um eigene musikalische Wege zu gehen. Der große Erfolg blieb ihm jedoch verwehrt. Darum verwundert es kaum, dass der Brite vor allem mit Genesis-Songs bei seinen Shows punkten kann, nicht nur, aber doch überwiegend.

Zusätzlich zu seinen Aufgaben als Gitarrist arbeitete er damals an der Komposition und dem Arrangement der Songs mit und trug so zum Erfolg der Gruppe um Peter Gabriel und Phil Collins bei. Bei acht Albumaufnahmen von Genesis spielte Hackett mit, doch die musikalischen Differenzen mit seinen Partnern bewogen ihn, 1977 Schluss zu machen mit der Band und eine Solokarriere zu starten, die er bereits 1975 mit seinem Album „Voyage of the Acolyte“ begonnen hatte. Steve Hacketts elektrisches Gitarrenspiel basiert auf einem ätherischen Sound und ist sehr experimentell, aber es wird nie zu einer bloßen Demonstration technischer Virtuosität, sondern steht immer im Dienste der Harmonie und der musikalischen Qualität. So erschafft Hackett ein poetisches, traumhaftes Klanguniversum. Darüber hinaus ist er aber auch sehr bekannt für sein herausragendes klassisches Gitarrenspiel.

All die Feinheiten seines Könnens wird Steve Hackett unter Beweis stellen, wenn er im September dieses Jahres für acht Termine nach Deutschland kommt. Im Rahmen seiner Tour mit dem Titel „Genesis Classics with Hackett – Favourites & Introducing Wolflight“ wird er einige Genesis-Songs neu interpretieren und Songs seiner bisherigen Solo-Alben sowie des aktuellen Albums „Wolflight“, das im März erschienen ist, präsentieren. Auch Hannover steht auf seiner Reise durch Deutschland als Auftrittsort fest. Termin: Dienstag, 29. September, 20 Uhr, Theater am Aegi. Eintrittskarten gibt es noch im Vorverkauf (siehe Hinweis „Ticket-Service“ im Veranstaltungskalender.




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