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Heute Entlassfeier im Ernestinum / Vier Jahrgangsbeste / Abiturienten von 1957 feiern mit

Guter Jahrgang: Elf mit Einsen vor dem Komma

Rinteln (wm). Bereits am Mittwochmittag ist der Abiturjahrgang 2007 durch die Stadt gezogen - mit derüblichen fetzigen Musik, ausgelassen und in Polizeibegleitung.

Abiturienten ziehen jubelnd durch die Straßen. Foto: tol

Morgens hatten die Schülerinnen und Schüler ihre Lehrer nicht nur mit Wasserpistolen, sondern auch einem ansehnlichen Frühstücksbuffet empfangen. Ohnehin ein Abiturjahrgang "der Guten", die sich nicht nur mit einem Mammutbaum bereits im März ein Denkmal gesetzt hatten, sondern auch mit dem Abi-Notenschnitt berechtigte Erwartungen erfüllten: Es wurde mit 2,67 ein Notendurchschnitt (praktisch identisch mit dem Notenschnitt des Jahrgangs 2006), der Schulleitung wie Kollegium "mehr als zufriedenstellte", wie Gymnasialleiter Reinhold Lüthen gestern Morgen ausdrücklich betonte. Erst am Donnerstag gab es dann die Liste der "Bestandenen" - Ursache für die Verzögerungen waren diesmal Nachprüfungen und Wilfried Wecke mit seiner Klasse auf Kanutour - und das bei diesem Wetter. 96 Schülerinnen und Schüler haben bestanden. Die Jahrgangsbesten sind Julia Ludwig (1,2), Jan Mäkeler (1,3), Kin Ovanesov (1,4) und Christian Pilger (1,4). Insgesamt haben elf Schülerinnen und Schüler eine Durchschnittsnote mit einer 1 vor dem Komma. Der letzte Akt für die Abiturienten findet am heutigen Freitag ab 16 Uhr traditionsgemäß in der Aula des Gymnasiums statt, die feierliche Zeugnisübergabe mit Verabschiedung. Am Sonnabend ab 20 Uhr feiern dann die Abiturienten ihren Abschlussball in der Aula, zudem Eltern, Lehrer und Mitschüler herzlich eingeladen sind. Und es gibt noch eine Pointe: Heute kommt auch der Abiturjahrgang 1957, die "Goldenen" in Rinteln zusammen, die ebenfalls an der Entlassfeier teilnehmen wollen. Ein Jahrgang, derübrigens auch eine Besonderheit zu bieten hat: 1957 bei der Abiturfeier hatten 18 von 32 Abiturientinnen und Abiturienten angegeben, den Lehrerberuf ergreifen zu wollen. 14 haben es tatsächlich getan. Ob sie ihre Entscheidung bereut haben oder nicht, wird man heute sicherlich erfahren können.

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