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Der neue Trend in der Freiluftsaison: Möbel, Böden und Zäune sind aus natürlichem Material

Gut Holz ist gut fürs Klima

Laut einer Forsa-Umfrage verbringt jeder zweite Deutsche seine Freizeit am liebsten im Garten. Besonders beliebt ist dabei auch für viele die Gartenarbeit. Für die Gartenverschönerung liegen natürliche Materialen wie Holz im Trend. Die Auswahl an geeigneten Holzarten ist groß, gute Pflege wichtig. Experten der HolzProKlima-Initiative geben Tipps, worauf beim Kauf zu achten ist, wie neue und alte Holzprodukte den Außeneinsatz meistern und wie man mit Gartenmöbeln aus Holz das Klima schützt:

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Holz nutzen und Klima schützen: Allein durch die Verwendung von Holz wurden im vergangenen Jahr in Deutschland 105 Millionen Tonnen CO2 eingespart. Das sind rund 13 Prozent der jährlichen deutschen Treibhausgasemissionen. Wer sich statt fürs Plastikmobiliar für Gartenmöbel aus Holz entscheidet, wird automatisch zum Klimaschützer.

Das richtige Holz kaufen: Die Auswahl an geeigneten Holzarten ist groß. Bei Gartenmöbeln immer beliebter: heimische Laubhölzer wie Eiche, Esche oder thermisch behandeltes Buchenholz. Die heimischen Nadelhölzer Douglasie, Lärche, Fichte und Kiefer werden meist für Terrassendecks, Palisaden oder Gartenhäuser verwendet. Um sicher zu gehen, dass das Holz aus nachhaltiger Waldbewirtschaftung stammt, sollten Sie beim Kauf auf Prüfsiegel achten. Dazu zählen das PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes) für überwiegend heimisches Holz oder das FSC (Forest Stewardship Council) für in der Regel Tropenholz aus Plantagen.

Thermohol – Der Geheimtipp für Terrasse und Balkon: Bei Temperaturen um die 200 °C werden heimische Buchen-, Eschen oder Kiefernhölzer mit Öl oder Wasserdampf witterungsbeständig und pilzresistent gemacht. Das Thermoholz kommt dabei ganz ohne chemische Zusätze aus und eignet sich vor allem für Terrassendecks und Balkonbeläge.

Für die Holzpflege natürliche Öle oder Wachse verwenden: Egal ob Tropenholz oder einheimische Buche: Wie unsere Haut muss auch die Holzoberfläche vor Sonneneinstrahlung geschützt werden, da sie sonst schneller altert und vergraut. Um die natürliche Holzfarbe zu erhalten, sollte man auf handelsübliche Holzpflegemittel mit speziellem UV-Schutz zurückgreifen. Beim Kauf sollte man daher auf natürliche Inhaltsstoffe wie beispielsweise Leinöl oder Bienenwachs achten. Wem dagegen ein wenig Patina nichts ausmacht, setzt die Pflegemittel einfach sparsamer ein.

Wohin mit den alten Gartenmöbeln? Haben die alten Gartenmöbel ausgedient, so sollte man sie bittte nicht einfach in den Hausmüll oder auf die Deponie werfen. Holzprodukte können als Sperrmüll dem Recycling zugeführt werden. Diese werden dann beispielsweise zu Möbelspanplatten verarbeitet.

Die Terrasse – bestehend fast nur aus Holz. Ob Möbel, Boden oder Umrandung: Holz ist vielfältig einsetzbar.

HolzProKlima/Firstwood



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