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Delegiertenversammlung des Kreisschützenverbandes Holzminden

Gut gewirtschaftet – keine Beitragserhöhung

BUCHHAGEN. Keine Beitragserhöhungen für die 57 im Kreisschützenverband (KSV) Holzminden zusammengefassten Schützenvereine, versprach der Präsident des KSV, Holger Pramann, den rund 130 Delegierten in der Gastronomie Mittendorf in Buchhagen.

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Julia Alin Reporter

„Wir haben umsichtig und sparsam gewirtschaftet. Eben so wie es sich gehört, wenn man mit Geldern einer Gemeinschaft umgeht. Auch wenn höhere Beiträge seitens des Niedersächsischen Sportschützenverbandes (NSSV) ab 2021 ins Spiel gebracht wurden, sind wir gut aufgestellt, dass eine Erhöhung unsererseits nicht vorgesehen ist.“

Rainer Stranz bescheinigte der Kreisschatzmeisterin Sylke Henze eine Kassenführung nach den Grundsätzen einer geordneten Buchführung. „Mancher Gewerbebetrieb würde sich freuen, wenn er eine solche Aufarbeitung haben würde“, meinte Stranz. Als neuen Kassenprüfer wählten die Delegierten Manfred Schönicke, während Silke Möhlmann ebenfalls einstimmig in die Funktion einer Ersatzkassenprüferin gewählt wurde.

Auch wenn bei der Mitgliederentwicklung von nur einer leichten Rückläufigkeit (-1,16%) gesprochen werden kann, so sind es doch nur noch 3409 Mitglieder. Diese setzen sich aus 89 Schülern, 134 Jugendlichen, 114 Junioren und 3072 Schützinnen und Schützen zusammen.

Petra Schinkendorff erhielt von Jürgen Sienk die goldene Nadel des LSB. FOTO: Bor

Der Kreisschützentag sei mit rund 450 Gästen sehr gut besucht gewesen und wird in diesem Jahr am 16. November wieder in Buchhagen stattfinden. Dann zwar noch einmal mit der Band Sky-Diver, allerdings aufgrund von leiser angeklungener Kritik in anderer Besetzung.

Der Schießsport sei eine der wenigen Sportarten, die von behinderten und nicht behinderten Menschen gleichermaßen ausgeübt werden könne, meinte Holger Pramann und verwies bei Fragen zu diesem Thema auf die Sport-Inklusionsmanagerin des NSSV, Marion Böhm.

Wie schon in den vergangenen Jahren wird der Kreisschützenverband auch 2019 bei Bedarf wieder verschiedene Lehrgänge anbieten. Bereits im Februar beginnt ein Jubali-Lehrgang in Lenne. Auch die alle vier Jahre verlangte Nachschulung der Sportleiter zur Verlängerung der Lizenzen steht in diesem Jahr wieder an. Die Termine sind der 29. September in Eschershausen sowie der 6., 20. und 27. Oktober in Holzminden, Stadtoldendorf und Bodenwerder.

Und noch ein eminent wichtiges Thema spricht der Präsident des KSV Holzminden an. Die Gemeinnützigkeit der Vereine. Diese muss alle drei Jahre nachgewiesen werden und wird durch einen Freistellungsbescheid des Finanzamtes bestätigt. Ohne diesen Nachweis, der in Kopie auch dem KSV zugesandt werden muss, ist eine Mitgliedschaft im KSV nicht mehr möglich.

Ein solcher Freistellungsbescheid und damit Nachweis der Gemeinnützigkeit ist auch neben der Mitgliedschaft im Kreis- und Landessportbund eine Bedingung, um Fördermittel für den Neu-, An- und Umbau von Sportstätten – in diesem Fall Schützenhäuser – erhalten zu können, erklärte KSB-Geschäftsstellenleiter Damian Leszczynskis in seinem Vortrag über die Möglichkeiten der Sportstättenförderung für Vereine im Kreissportbund Holzminden.

Bei so vielen Mitgliedern im KSV nahm die Ehrung verdienter Schützinnen und Schützen einige Zeit in Anspruch.

Ehrenpräsident Jürgen Sienk, stellvertretender Kreissportbundvorsitzender, ehrte die KSV-Referentin für Bogensport, Petra Schwinkendorff, für 20 Jahre Ehrenamt.




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