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HSV-Angreifer trifft nur in der heimischen Arena

Guerrero – Peruaner glänzt in Hamburg als Heimwerker

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Selbst bei den eingefleischten HSV-Fans hatte er nicht immer die besten Karten. José Paolo Guerrero, der eigenwillige Peruaner, eckte gerne mal an, hatte plötzlich Flugangst – oder schleuderte Kritikern seine Wasserflasche an den Kopf. Aber auch sportlich blieb der Torjäger vieles schuldig. Mal traf der Nationalspieler, meistens traf er aber nicht. Doch das ist nun wohl vorbei. Hamburgs neuer Trainer Thorsten Fink hat den einstigen „Pflegefall“ wieder geheilt und auf Kurs gebracht. Es läuft wieder rund bei Paolo. Vorläufig allerdings nur in der heimischen „Imtech-Arena“, denn alle fünf Saisontore des „Heimwerkers“ fielen hier. Und auch alle unter der Regie von Fink.

Aber nicht nur er, sondern auch 111 Trainer beim Bundesligaspiel der Dewezet dürfen sich über die Leistungssteigerung des mittlerweile konstantesten HSV-Angreifers freuen. Jetzt zahlt sich ihr Vertrauen auch in Punkten aus. 89 Zähler steuerte der 28-Jährige schon bei und befindet sich damit im Mittelfeld der Stürmertabelle. Die Nummer eins ist Paolo Guerrero allerdings schon beim Hamburger SV, denn der einstige Branchenführer Mladen Petric steckt hier mittendrin im großen Formtief.

Ebenso wie Heung-Min Son. Der Sommerliebling der Dewezet-Trainer (1353-mal gewählt) spielt bei Fink im Moment keine große Rolle mehr. Wird wohl auch so bleiben, wenn Guerrero künftig weiter – und vor allem auch auswärts – trifft. ro

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