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Mausoleum: Restaurierung der Grablege beendet / Urkunden für die Sponsoren / Feier im Garten

Güldene Buchstaben mit 100 Jahren Garantie

Stadthagen (sk). Das Gerüst am Mausoleum ist abgebaut, der Bauabschnitt zwei zur Restaurierung der Grablege beendet. Dies hat der Verein Renaissance Stadthagen, Bauherr des Projektes, gestern Nachmittag mit geladenen Gästen im Garten des Marie- Anna-Stiftes gefeiert. Im Mittelpunkt standen Stadthäger und Schaumburger Bürger, Firmen und Institutionen, die für den Schriftzug im Fries des Mausoleums vergoldete Buchstaben erworben hatten.

Im Zuge der Sanierungsmaßnahmen ist die lateinische Inschrift am Mausoleum erneuert worden. Da dies nicht im Bauetat enthalten war, hatte der Verein Renaissance Stadthäger Bürger aufgerufen, einen oder mehrere der insgesamt 92 Buchstaben zu sponsern. Dass der Aufruf auf ausreichende Resonanz stoßen würde, dessen war sich die Stadt sicher gewesen und hatte sich bereit erklärt, den ersten und den letzten Buchstaben zu bezahlen. "Ein solider Optimismus", lobte Jobst. Der Vorsitzende sieht sich von der Kommune in Sachen Restaurierung und Hervorhebung der Stadthäger Renaissance-Vergangenheit gut unterstützt. Jobst: "Rat und Verwaltung stehen hinter uns." Der Renaissance-Experte freute sich außerdem, dass sechs katholische Pfarrer die Lettern "O" und "E" erworben hatten. Diese sollen auf die Wichtigkeit der Ökumene hinweisen. "Eine schöne Geste", fandJobst. Das "Schwungrad" des Buchstabenverkaufs richtig in Gang gebracht habe der Lions-Club, der gleich fünf Lettern erwarb. Jobst bedankte sich bei allen Käufern: "Sie haben uns und der Stadt einen großen Dienst erwiesen." Zu den Dank-Empfängern gehörte die gebürtige Stadthägerin Hannelore Hylla, geborene Hartmann, die zur gestrigen Feier extra aus Bonn angereist war. Sie habe sich am Sponsoring beteiligt, "weil ich mich schon immer besonders für die Geschichte meiner Heimatstadt interessiert habe", sagte sie. Historisch sind die Dimensionen der Garantie, die die Herstellerfirma auf die vergoldeten Buchstaben gibt. Die Gewährleistung erstrecke sich auf mehr als 100 Jahre, gab Jobst bekannt. Die gesamte Mausoleumsrestaurierung solle - vorausgesetzt die Geldmittel stünden zur Verfügung - in 2011 abgeschlossen sein.




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