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Grundschule Eimbeckhausen stellt Umbau vor

EIMBECKHAUSEN. Darauf stieß Schulleiterin Diana Rosenthal mit ihren Gästen gerne an: Die neuen Räume der Nachmittagsbetreuung an der Grundschule Eimbeckhausen wurden jetzt offiziell übergeben.

Sekt – alkoholfrei – perlte in den Gläsern, als Diana Rosenthal mit den Gästen auf die neuen Räume anstieß. FOTO: Rathmann
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Jens Rathmann Redakteur zur Autorenseite

Mit der Einführung eines offenen Ganztagsangebotes sahen sich Sabine Wellner und Kerstin Gehlen, die für die Nachmittagsbetreuung von Grundschulkindern in Eimbeckhausen verantwortlich sind, vor ganz neue Herausforderungen gestellt. Angefangen hatten sie vor Jahren mit sieben Kindern – doch mit dem Ganztagsangebot war die Zahl derer, die zum Mittagessen und zur Betreuung in der Schule blieben, sprunghaft angestiegen. „Im Durchschnitt haben wir jeden Tag 46 Kinder zum Essen hier“, sagt Wellner. Speise- und Betreuungsraum im Untergeschoss der Grundschule reichten nicht mehr aus – und so wurde auf der Suche nach Lösungsmöglichkeiten die Idee entwickelt, die angrenzende ehemalige Hausmeisterwohnung, in der auch der kaum noch genutzte Eimbeckhäuser Jugendraum untergebracht war, einzubeziehen. Vor nicht ganz einem Jahr wurde der entsprechende Antrag gestellt, erinnerte Bürgermeister Hartmut Büttner bei der Einweihung der neugestalteten Räume. Für die Stadt sei es wichtig, für die wichtige Aufgabe der Ganztagsbetreuung eine angemessene Ausstattung zur Verfügung stellen zu können. Als „Erfolgsgeschichte“ bezeichnete er den Umbau. Rund 50 000 Euro hat es gekostet, die ehemalige Wohnung in Räume für die Nachmittagsbetreuung umzuwandeln. Nicht unerheblichen Anteil daran hatten Arbeiten zur Erfüllung der Brandschutzauflagen. Involviert waren zahlreiche Firmen, denen Büttner und Rosenthal ebenso dankte wie Eltern- und Lehrervertretern, Mitarbeitern der Verwaltung und des Bauhofes und Sponsoren. In der örtlichen Politik war auch die Aufgabe des Jugendraumes diskutiert worden. „Die Schließung muss ja nicht das letzte Wort sein. Ich persönlich finde es gut, einen Jugendraum anbieten zu können.“

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