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Bürgermeister reagiert auf Grugel-Kritik

Grünpflege im Auetal, ja - aber nichtüberall!

Auetal (la). "Der Bauhof pflegt die Grünflächen in der Gemeinde Auetal in ihrem Zuständigkeitsbereich, das heißt an Gemeindestraßen, gemeindlichen Wegen und Plätzen", stellt Bürgermeister Thomas Priemer fest und reagiert damit auf die Vorwürfe von Dieter Grugel (wir berichteten).

Damit werde zum einen das Ortsbild verschönert, für die Verkehrssicherheit an den Gemeindestraßen gesorgt, letztlich auch die Durchlässigkeit von Straßengräben erreicht. Da die Gemeinde Auetal insgesamt 55 Kilometer Gemeindestraßen unterhält, sei die sogenannte "Grünkolonne" nahezu das ganze Jahr über in diesem Arbeitsfeld aktiv, so Priemer. Dieser Arbeitsumfang sei nicht erweiterungsfähig, vor allem nicht, um das Straßenbegleitgrün an Kreis- und Landesstraßen ebenfalls zu pflegen. Vielmehr sei hier die jeweilige Straßenmeisterei zuständig. Der Bürgermeister: "In dem kürzlich erschienenen Bericht über Dieter Grugel aus der Ortschaft Rolfshagen ist klar deutlich, dass das Grundstück des Beschwerdeführers unmittelbar an der Landesstraße (L 442) und an der Kreisstraße (K 74) liegt. Durch diesen Umstand sind Pflege- und Unterhaltungsmaßnahmen der Gemeinde Auetal gesetzlich schon ausgeschlossen. Ansprechpartner des Beschwerdeführers muss daher die zuständige Straßenmeisterei sein." Dieter Grugel, so Priemer weiter, sei im Oktober 2006 schriftlich darüber informiert worden. "Leider scheiterte mindestens zweimal eine persönliche Kontaktaufnahme, um ihm diese Regelungen zu verdeutlichen. Gerne ist die Gemeinde Auetal nochmals bereit, auch in einem persönlichen Gespräch, den Beschwerdeführer entsprechend zu informieren." Viele Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Auetal brächten Verständnis dafür auf, dass bei einer Fläche von 62 Quadratkilometern und insgesamt 105 öffentlichen Einrichtungen und 55 Kilometern Gemeindestraßen der Bauhof nicht gleichzeitig überall sein kann, meinte Auetals Verwaltungschef abschließend. "Geradein der Jahreszeit, in der der Bewuchs deröffentlichen Flächen rasend schnell vonstattengeht, sind alle kommunalen Bauhöfe bei der Pflege der Grünanlagen an ihren Kapazitätsgrenzen angekommen." Umso mehr gelte der Dank des Bürgermeisters all' denjenigen Auetalern, die Grünpflegepatenschaften übernommen haben oder ganz einfach freiwillig helfen, die Fläche vor ihrem Grundstück mit zu pflegen.

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