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Erster Schritt zu Bürgersolaranlage gemacht

Grünes Licht für Sonnenkraft

Pollhagen (gus). Die Gemeinde Pollhagen könnte bald Standort einer Bürgersolaranlage sein. Der Rat hat sich einstimmig dafür ausgesprochen, das Dach der Turnhalle kostenlos für ein solches Projekt zur Verfügung zu stellen.

Bürgersolaranlagen gibt es bereits in Rinteln, Rodenberg und Auhagen. Auch in Bad Nenndorf ist über das Thema diskutiert worden. Nun hat die Gemeinde Pollhagen die Fühler ausgestreckt, um ein derartiges Projekt auf die Beine - genauer gesagt aufs Dach - zu stellen. Die Ratspolitiker ließen sich im Vorfeld von Solarberater Horst Roch, der die Rodenberger Bürgersolaranlage auf den Weg gebracht hat, darüber informieren, wie vorzugehen ist. Ein Weg wäre, dass Pollhäger Bürger eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) gründen und die Anlage au tark betreiben. Eine andere Möglichkeit, das Projekt anzuschieben wäre, eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) zu Gründen, innerhalb der die Gemeinde die treibende Kraft wäre. Dann wäre aber auch eine Kapitaleinlage der Kommune vonnöten. Welches der beiden Modelle gewählt wird, ist noch offen. Allerdings deutet vieles auf eine GbR, also einen Bürgerbetrieb in Eigenregie hin. Laut Roch wäre dies der Weg des geringsten Aufwands, weil wenig "Papierkram" zu erledigen sei. Laut Bürgermeister Gerd Wischhöfer sind bereits drei Pollhäger gefunden worden, die das Projekt Bürgersolaranlage federführend begleiten wollen. Roch sieht den Ratsbeschluss, das Turnhallendach einer möglichen Gbr ohne jährliche Pacht zur Verfügung zu stellen, als positives Signal.




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