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Deckbergen: Dorferneuerung geht weiter

Grünes Licht für Platzgestaltung und Straßensanierung

Deckbergen/Schaumburg/ Westendorf (clb). Eine gute Nachricht für Deckbergen: Die Erneuerung der Pastor- Spanuth-Straße und des Bereiches "Am Thie" in Deckbergen kann endlich im Rahmen der Dorferneuerung erfolgen. Dafür hat die Behörde für Geodaten, Landentwicklung und Liegenschaften (GLL) grünes Licht gegeben.

Für Ortsbürgermeister Eckhard Hülm beginnt mit dieser Baumaßnahme die Umsetzung des Dorferneuerungsplanes, der bereits im August 2005 von der GLL genehmigt wurde. Der Bereich "Am Thie" sowie die angrenzende Pastor-Spanuth-Straße sind nach Ansicht von Hülm der zentrale Bereich der Dorferneuerung, die nach der Umsetzung das Dorfbild erheblich verbessern wird. Leider habe sich der Start der Dorferneuerung unter anderem durch das Ende der 2006 auslaufenden Förderperiode der EU und den sich ergebenden Änderungen für die neue Periode verzögert, bedauert der Ortsbürgermeister, hofft nun aber darauf, dass die Bauarbeiten kurzfristig ausgeschrieben werden und noch im Juli dieses Jahres Baubeginn sein wird. Auch deshalb, da die Planungsunterlagen für die Maßnahme bereits seit langem vorliegen. Die Pastor-Spanuth-Straße soll von Grund auf erneuert, der Bereich "Am Thie" umgestaltet sowie im gleichen Zuge eine Natursteinmauer errichtet werden. In diesem Zusammenhang weist Hülm darauf hin, dass in den vergangenen Jahren bereits verschiedene private Maßnahmen von der Dorferneuerung profitierten. Der öffentliche Raum bisher leider nicht, was sich aber nun ändern wird, da für das erste Teilstück des Gehweges an der Ostendorfer Straße in Schaumburg die Baugenehmigung vorliegt und die Planungen in Kürze öffentlich vorgestellt werden.Anschließend soll eine Bürgerbeteiligung in die Wege geleitet werden. Auch für den Kindergarten in Deckbergen sei, nachdem die Vorgaben erfüllt werden konnten, eine Genehmigung von der GLL zu erwarten. Aufgrund der mangelhaften DSL-Versorgung in den drei Ortsteilen Deckbergen, Schaumburg und Westendorf (etwa 60 Prozent der Haushalte haben keine Anschlussmöglichkeit) will die Telekom berechnen, welche Ausbaukosten auf die Stadt zukommen werden. Das teilte Hauptamtsleiter Ulrich Kipp den Anwesenden auf der jüngsten Ortsratssitzung im Schaumburger Dorfgemeinschaftshaus mit. Hintergrund: Im März hatte im Rintelner Rathaus eine Bürgerbeteiligung zu diesem Thema stattgefunden - mit dem Ergebnis, dass sich die Stadt an den Netzausbaukosten für die Ortsteile im Rahmen eines Kooperationsvertrages mit der Telekom beteiligen müsste. In der Versammlung hatte Ortsratsmitglied Friedhelm Skoruppa mit einer Unterschriftenliste (knapp 200 Bürger hatten einen DSL-Anschluss gewünscht) auf das Problem aufmerksam gemacht.




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