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Schmiede-Stunde im Waldkindergarten

Großer Eifer an der Esse

Bad Münder. Kräftige Hammerschläge. Das Geräusch, wenn Stahl auf Stahl prallt – mitten im Wald. Der Platz neben dem Bauwagen des Waldkindergartens verwandelte sich jetzt in eine große Freiluftschmiede.

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Thomas Kühn und Lars Herrmann hatten die mobile Esse angeheizt, die Ambosse aufgestellt und Kisten zum Besteigen davor platziert, denn die Teilnehmer ihres Schmiedekurses waren klein. So klein, wie Kindergartenkinder eben sind. Der Umgang mit heißem Stahl stand jetzt auf dem Programm des Waldkindergartens. „Thomas Kühn ist Mitglied der ersten Stunde, eng mit dem Waldkindergarten verbunden“, sagt Beate Kynast, Leiterin der Einrichtung. Als er das gemeinsame Schmieden mit Kindern anbot, war Kynast Feuer und Flamme.

Feuer und Flamme waren es aber auch, die den Kindern zu Beginn des Schmiedekurses näher gebracht wurden – insbesondere das Thema Temperatur. „Es wird nichts angefasst, von dem ihr nicht sicher wisst, dass es nicht heiß ist“, gab Kühn als Grundregel aus. Erfahrungen mit Kindern am Amboss haben er und Herrmann bereits in Hamelspringe gesammelt, wo regelmäßig zum Herbstmarkt auch junge Besucher zum Hammer greifen dürfen. „Für die Kinder eine ganz besondere Erfahrung“, freute sich Kynast über die Begeisterung und Konzentration, mit der die Teilnehmer aus großen Nägeln Hufeisen und Kettenanhänger schmiedeten.jhr



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