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Die Schaumburger Zigarrenmacher – ein Kapitel der heimischen Industrie- und Sozialgeschichte

Graublaue Wolken in den Salons

Vor gut 500 Jahren soll Christoph Columbus (1451-1506) von seinen Entdeckungsfahrten in die Neue Welt die bis dato in Europa unbekannte Tabakpflanze mitgebracht haben. Es war der Beginn einer neuartigen, ungewöhnlichen und von Anfang an umstrittenen „Genuss-Geschichte“. Lange Zeit wurde das „Nicotiana“ getaufte Nachtschattengewächs mittels langstieliger Pfeifen oder als Schnupf- oder Kautabak konsumiert. Die größte Begeisterung löste das Paffen aus. Das Rauchen gedieh zu einem bei Mann und Frau gleichermaßen beliebten Freizeitvergnügen. Den Rohstoffnachschub kam aus Gärten und Plantagen der Umgebung. Auch in der hiesigen Region wurden alten Aufschreibungen zufolge schon im 17. Jahrhundert Tabakanbau, -Verarbeitung und -Handel betrieben.

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Autor:

Wilhelm Gerntrup


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