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Gradierwerk sorgt den KVV

Bad Münder. Auf der Liste der vor Saisonbeginn zu erledigenden Arbeiten des Kur- und Verkehrsvereins steht sie ganz oben an: Sanierungsarbeiten am Gradierwerk im Kurpark. Vor rund 25 Jahren errichtete es der KVV und übergab es dann an die Stadt, inzwischen hat der ständige Kontakt mit Sole seine Spuren hinterlassen: Holzbohlen müssen ersetzt, Geländer und Bänke erneuert werden. Auch der Schwarzdorn, der für das feine Zerstäuben der Sole benötigt wird, zeigt deutliche Spuren jahrelangen Gebrauchs: Dicke Salzkrusten setzen die Bündel zu. Versuche, sie mit Hochdruckreinigern oder Feuerwehrschläuchen von ihrer salzigen Kruste zu befreien, brachten nicht den gewünschten Erfolg. „Es wird Zeit für einen kompletten Austausch des Schwarzdorns“, sagt KVV-Vorsitzender Dieter Kölle. Dass der notwendig werden wird, haben die KVV-Verantwortlichen schon länger auf ihrer Liste. Kölle hat sich informiert, wie andere Orte mit Gradierwerken mit dem Schwarzdorn-Austausch umgehen – alle acht bis zwölf Jahre wird dort komplett gewechselt. „So ein Austausch ist allerdings auch nicht günstig. Rund 20 000 Euro soll so etwas kosten“, weiß er. Viel Geld für die chronisch klamme Stadt, aber auch viel Geld für den KVV. „Wir sammeln bereits Spenden“, erklärt Kölle.

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