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Bayern-Torjäger der Beste / So läuft der Wintertransfer

Gomez ist geil! Super-Mario geizt nicht mit guten Noten

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Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Geiz ist geil? Nein, Gomez ist geil! Fanden immerhin 125 Trainer und griffen ganz tief in ihre Taschen. 30 Millionen Euro mussten sie bei der Zusammenstellung ihres Bundesligakaders für den Torjäger des FC Bayern München berappen. Eine stolze Summe. Doch es hat sich gelohnt, denn Super-Mario war bis jetzt jeden Cent wert. Nicht nur 16 Treffer stehen bei Halbzeit auf seinem Konto, sondern auch 155 Punkte. Mehr hat keiner – und Mario Gomez ist damit unangefochten der beste Spieler der Hinrunde beim Trainerspiel der Dewezet.

Auch auf den Plätzen dahinter hat die „Abteilung Attacke“ mit Klaas Jan Huntelaar (FC Schalke 04/150), Lukas Podolski (1. FC Köln/150) und Robert Lewandowski (Borussia Dortmund/149) klar das Sagen. Als einziger Mittelfeldspieler schaffte Marco Reus von Borussia Mönchengladbach (149) den Sprung in die Top five. Und hätte den überragenden Lenker und Denker der Fohlen nicht ein Zehenbruch für zwei Spiele außer Gefecht gesetzt, er wäre vielleicht sogar der Mann der Hinrunde geworden. Reus ist dennoch der uneingeschränkte Chef im Mittelfeld. Schon mit großem Abstand folgen dahinter Franck Ribery (FC Bayern/136), Supertalent Mario Götze (Dortmund/109) und Thomas Müller (FC Bayern/106).

Als bester Abwehrspieler der Hinrunde hat sich Mats Hummels herauskristallisiert. Die Bank in der Dortmunder Defensive brachte den Dewezet-Trainern schon 116 Punkte ein. BVB-Teamkollege Lukasz Piszczek, den 672 Teilnehmer ganz oben auf ihrer Liste haben, und Holger Badstuber vom FC Bayern München teilen sich Platz zwei mit jeweils 102 Punkten. Vierter ist Serdar Tasci vom VfB Stuttgart (101).

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Im Tor hat sich der von Bundestrainer Joachim Löw bislang noch verschmähte Meistertorhüter Roman Weidenfeller das Vertrauen von 918 Mitspielern vollauf gerechtfertigt. Die Dortmunder Nummer eins ist mit 111 Punkten auch der Spitzenreiter im Halbzeit-Ranking.

Eine nicht minder überragende Hinserie auf der Linie legten auch Marc-André ter Stegen von Borussia Mönchengladbach und der Stuttgarter Sven Ulreich (beide 110 Punkte) hin. Nationaltorhüter Manuel Neuer (104) vom Tabellenführer FC Bayern muss sich dagegen mit Platz vier begnügen.

Unter den besten 15 Spielern der Hinrunde ist mit Mohammed Abdellaoue (111) auf Platz zwölf diesmal nur ein Profi von Hannover 96 vertreten. Zu den großen Enttäuschungen der Hinrunde zählte zweifellos André Schürrle. Der deutsche Nationalspieler kam nach seinem Wechsel von Mainz 06 nach Leverkusen noch nicht in Tritt und ist damit ein ganz heißer Kandidat für den Wintertransfer. Und der geht so: Jeder Mitspieler kann bis zu vier Akteure seines Kaders verkaufen und für den dadurch erzielten Erlös natürlich auch nur maximal vier Neue verpflichten. Der Wintertransfer läuft ab sofort bis zum 20. Januar 2012. Mit Beginn des ersten Spiels der Rückrunde (20.30 Uhr) Mönchengladbach – FC Bayern München geht dann nichts mehr. Das mögliche Restguthaben vom Sommertransfer wird übrigens nicht angerechnet. Ausgeschiedene Spieler (die die Bundesliga verlassen haben) erhöhen das Budget nicht.

Bild rechts:

Der Überflieger der Hinrunde: Mario Gomez vom FC Bayern.

Bild links:

Die Nummer eins im Tor: Der Dortmunder Roman Weidenfeller.



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