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Wieder Unfall auf der Autobahn 2: VW rast unter polnischen Kleinlaster / Beifahrer eingeklemmt und schwer verletzt

Golf-Fahrer taumelt Rettern blutüberströmt entgegen

Lauenau (sim). Wieder hat es einen schweren Unfall auf der A 2 zwischen Bad Nenndorf und Lauenau gegeben. In der Nacht zum Sonntag verunglückten drei junge Männer aus dem Landkreis Minden, als ihr Golf mit hohem Tempo gegen einen fahrenden Lastwagen stieß.

Erneut hat es gekracht auf der Autobahn 2: Die Retter müssen den

Nach ersten Polizeiangaben waren die jungen Männer gegen 23 Uhr auf der Autobahn in Richtung Dortmund unterwegs. Kurz nach der Aufhebung des Tempolimits, das die Geschwindigkeit zuvor auf 120 Kilometer pro Stunde begrenzt hatte, fuhr der Golf auf der rechten Spur fast ungebremst unter einen fahrenden polnischen Kleinlaster. Der Wagen pralltezurück und blieb schwer beschädigt auf dem Standstreifen stehen. Ein Trümmerfeld aus Metall und Glassplittern verteilte sich auf rund 150 Metern. Als die Feuerwehren aus Rodenberg und Bad Nenndorf eintrafen, taumelte der Golf-Fahrer den Helfern blutüberströmt auf dem Standstreifen entgegen. Der Beifahrer war noch eingeklemmt, ein weiterer Insasse hatte sich bereits unverletzt befreien können. Nach der Versorgung durch einen Notarzt wurde der nach ersten Angaben schwerverletzte Beifahrer gegen 23.25 Uhr aus dem Fahrzeug befreit und in die Medizinische Hochschule in Hannover gebracht. Auch der Fahrer kam mit stark blutenden Kopfverletzungen ins Krankenhaus.Über die Unfallursache ist nichts bekannt. Die Rückleuchten am polnischen Lastwagen waren nach ersten Ermittlungen der Polizei enigeschaltet und gut zu sehen. Deshalb wird vermutet, dass der Golf-Fahrer abgelenkt war und daher den Kleinlaster übersehen hatte. Probleme gab es offenbar bei der Kommunikation zwischen der Rettungsleitstelle Schaumburg und der Polizeileitstelle in Hannover. So wurden die Polizisten der Autobahnwache in Garbsen offenbar erstüber den Unfall in Kenntnis gesetzt, als das erste Feuerwehrauto schon am Unfallort eingetroffen und die Warnung über die Unfallstelle bereits im Verkehrsfunk ausgestrahlt worden war.

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