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Für das Pflanzen von Stauden kommt jetzt die beste Zeit

Goldener September

In wenigen Tagen ist September – der beste Monat für das Pflanzen von Stauden und Gehölzen, eigentlich der wahre „goldene Monat“.

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Autor:

Saskia Gamander

Wer seinen Garten verändern will, neue Ideen in die Tat umsetzt und alte Pfade verlassen will, dem steht eine arbeits- wie segensreiche Zeit bevor. Denn was er jetzt mit Hoffnung und Hingabe in den Boden bringt, dessen Anblick will er im nächsten Jahr genießen.

Rudbeckia-Sonnenhut, Flammenblume (Phlox paniculata), Große Margerite (Leucanthemum) sollen nur exemplarisch für die zahlreichen schönen Staudenpflanzen stehen, die jetzt danach verlangen, gepflanzt zu werden. Noch kein Frost in Sicht, der Boden ist noch warm vom Sommer: Jetzt wachsen sie alle am schnellsten an, um im kommenden Jahr kräftig aus ihrem Wurzelstock zu treiben. Wichtig ist Wasser! In den ersten Wochen sollten sie feucht gehalten werden, was aber nicht bedeutet, dass dauerhaft gegossen werden muss. Zunächst ist es gut, den Wurzelballen fünf bis zehn Minuten vor dem Pflanzen in Wasser zu tauchen. Er saugt sich voll. Für die kommenden Tage sollte dies genug des Wassers sein. Sollte sich nach dem Pflanzen eine Trockenperiode einstellen, müssen frisch gepflanzte Stauden weiter gegossen werden. Bei normaler Witterung reicht es aber aus, in den ersten zehn Tagen so zu wässern, dass der Boden nicht austrocknet, danach werden sich die neuen Pflanzen selber versorgen können.

Das Pflanzen und damit der Kauf neuer Arten und Sorten dient dazu, mehr Abwechslung in den Garten zu bringen. Das Teilen des Wurzelstocks bestehender Stauden dient hingegen dem Erhalt bestimmter Sorten. Denn einerseits ergibt die Teilung einer Pflanze mehrere Pflanzen mit den selben Eigenschaften. Und andererseits wird die Mutterpflanze verjüngt, was wie eine Frischzellenkur wirkt. Sie wird im nächsten Jahr kräftiger austreiben und schöner blühen.

Es gibt keine direkte Faustregel für das Teilen von Stauden, weil die Arten unterschiedlich reagieren, aber wer sich alle drei bis fünf Jahre an die Arbeit macht, macht nichts falsch. Zum Teilen wird der Staudenballen ausgehoben und durchtrennt. Stauden mit feinen Faserwurzeln nicht mit einem Spaten abstechen, sondern Teilstücke lieber per Hand abtrennen. Wann wirklich eine Teilung notwendig ist, das verrät die Blüte: Hat die Pflanze kahle Stellen, gelbe Blätter und entwickelt kaum noch hübsche Blüten, ist die Zeit reif.



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