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Jugend-Minigolf-WM geht mit Abschlussgala zu Ende / Medaillenregen für deutsche Sportler

Gold für die gute Gastfreundschaft

Bad Münder (gho). Die Jugend-Minigolf-Weltmeisterschaft ist Geschichte. Mit einer ebenso heiteren wie glanzvollen Gala verabschiedeten sich die Teilnehmer aus 14 Nationen von Bad Münder.

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Wie in den Vortagen beherrschte noch einmal ein munteres Sprachengewirr die Szene, wobei Englisch als verbindende Weltsprache dominierte. Im Mittelpunkt des Abschlussabends in der zum Festsaal verwandelten Turnhalle der Abraham-Lincoln-Schule standen die Siegerehrungen für die 92 Aktiven. Wenngleich es in den Vorjahren bereits mehrere Großveranstaltungen des Deutschen Minigolf-Verbandes in Bad Münder gegeben hatte, mussten die örtlichen Organisatoren um die SC-Vorsitzenden Thomas Umlauf, Jürgen Keller und Ina Schmidt erneut einige Herausforderungen bewältigen. Um so entspannter waren die Mienen der Verantwortlichen, als am Ende alles „wie geschmiert“ lief. Da störte es dann nicht weiter, dass die Nationenflaggen an der Bühne beim Hochziehen manchmal etwas hakten. Zum Glück hatten helfende Hände hinter den Kulissen auch diese Kleinigkeit schnell im Griff.

Das gewaltige Vorarbeitspensum der Gastgeber würdigten auch in ihren Abschlussreden sowohl der Präsident des Deutschen Minigolfsport-Verbandes, Gerhard Zimmermann (Bamberg), als auch der Youth Officer der World Minigolf Sport Federation, Martin Tománek. Der Tscheche rief denn auch die einzelnen Sportler zur Siegerehrung auf. Hierbei kamen auch heimische Ehrengäste, etwa Bürgermeister Hartmut Büttner, der ehemalige Landtagsabgeordnete Wolfgang Schulze und Ortsbürgermeisterin Petra Joumaah zum Einsatz, als es darum ging, den Besten die Medaillen umzuhängen.

In seiner Grußadresse zeigte sich Büttner „begeistert von den hier erzielten sportlichen Ergebnissen, von der hohen Professionalität, Disziplin, Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit der Sportlerinnen und Sportler…“. In der gesamten Kernstadt seien die Wettkampfstimmung und eine weltoffene Atmosphäre spürbar gewesen, lobte der Bürgermeister. „Über ein Wiedersehen würde ich mich sehr freuen.“

Die Schiedsrichter Dieter Helmke, Peter Helm (beide Österreich) und Verners Kirss (Lettland) lobten ebenfalls die entspannte Atmosphäre in der Stadt, in der sie sich rundum wohlgefühlt hätten. Für Helmke war es nach 2003 bereits die zweite WM in Bad Münder.

Im Nationenvergleich konnten die deutschen Teams das Gros der Medaillen abräumen: Die Mädchen-Mannschaft siegte vor Schweden und Österreich, das deutsche Jungen-Team vor Schweden und der Schweiz. In der Mädchen-Einzelwertung Strokeplay holte die Deutsche Katharina Benn Gold, Silber ging an ihre Teamkollegin Annika Dellmann, Bronze an Sara Karlsson aus Schweden. Bei den Jungen gingen die Plätze eins bis drei an deutsche Sportler: Andreas Schneider, Pascal Zeller und Sebastian Piekorz.

In der Mädchen-Einzelwertung Matchplay siegte Lara Jehle aus Österreich vor den Deutschen Vanessa Peuker und Annika Dellmann. Bei den Jungen wurde Eetu Ikola aus Finnland von seinem Team lautstark als Sieger gefeiert, Silber ging an Philip Lau (Deutschland), Bronze an Markus Nilsson (Schweden).



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