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Glühwein nur von einem Hersteller?

Zu: „Kritik am Lockruf-Monopol“, vom 2. September

Sicherlich ist es für ein Fest dieser Größenordnung wichtig, Sponsoren mit im Boot zu haben. Jedoch darf ein Bierausschankmonopol den Besuchern nicht aufgezwungen werden. Auch wenn Stadtmanager Dennis Andres die Biersorte Lockruf schmeckt, wäre es natürlich verwunderlich, wenn er hier nicht so kommentiert hätte.

Dieses Ausschankverhalten sehen zumindest nach meinem Kenntnisstand leider genügend Hamelner anders. Hinzu kommt, dass weder alkoholfreies Bier noch Weizen angeboten wurde. Noch viel schlimmer war die Tatsache, dass die Imbissbudenbetreiber keine Getränkeflaschen (Wasser, Limo und Cola) verkaufen durften.

Erklären Sie Ihren Kindern mal, dass sie „Pommes und Wurst“ bekommen, das Getränk hierzu ist jedoch nur bei Lockruf zu bestellen.

Was ist das für eine Logik? Um die Kosten für so ein Event mit „einer Schwarzen Null“ zu verwirklichen, stellt sich die Frage: Warum müssen es „50 Bands auf vier Bühnen“ sein? Eine Dauerbeschallung kann man auch mit Musik vom Band beziehungsweise DJ ergänzen. Somit kann der Bierpreis auch wieder fallen, und die vielen Jugendlichen, die sich mit Getränken vom Supermarkt eingedeckt haben, können sich dann auch mal wieder ein Getränk leisten. In wenigen Wochen wird wieder der Weihnachtsmarkt aufgebaut. Vielleicht kommt dann noch jemand auf die Idee, Glühwein nur von einem Hersteller verkaufen zu dürfen. Na dann Prost! Uwe Seemann,

Hameln




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