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Heimat- und Verkehrsverein Hohenhausen fuhr in die Unterwelt

"Glück auf!" für den Höhlengeist

Kalletal-Hohenhausen/Langenfeld. Jahrtausende vergehen, bis aus einem Kalksteinmakkaroni ein Stalaktit wird. Welche bizarren Tropfsteinformen dabei entstehen und was Mineralien und Fossilien aus Jahrmillionen Erdgeschichte erzählen, das erfuhren die Radwanderer im Heimat- und Verkehrsverein Hohenhausen bei ihrem Besuch in der Schillat-Höhle bei Langenfeld oberhalb von Hessisch Oldendorf.

Zum Auftakt gab es ein Frühstück. Dann ließen sich die Hohenhauser vom Höhlengeist bis zu 70 Meter in die Tiefe des Berges hinunter locken - natürlich nicht, ohne den Geist zuvor mit einem kräftigen "Glück auf!" milde gestimmt zu haben. "Aus den Seitengängen der Höhle, die gerade freigelegt werden, kann man seinenAtem spüren", verriet der kundige Führer. Lange vor der Zeit des Höhlengeistes, vor rund 150 Millionen Jahren, sei das Weserbergland eine Lagune mit Palmen, Farnen, Ginkgos und Schachtelhalmen gewesen, in der sich Dinosaurier, Schildkröten und Krokodile getummelt hätten, erklärte er anhand einer Miniaturlandschaft. Höhepunkt und Abschluss der imposanten geologischen Zeitreise war eine 3-D-Dia-Schau über die für Besucher nicht zugängliche benachbarte Riesenberghöhle. "Atemberaubend und einzigartig! Es ist gut, dass diese wunderschönen Schätze vor Besucherscharen geschützt werden", waren sich die Hohenhauser Heimatfreunde einig. Wieder "über Tage" radelten sie durch den frühlingsgrünen Wald zur Schaumburg mit ihrer herrlichen Aussicht ins Wesertal und von dort hinunter zum Weserradweg.




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