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Rat Heeßen bestellt 15 Sitzmöbel / Auftrag geht an Firma aus Rinteln

Gleiches Recht für alle: Jetzt gibt's auch für die Besucher neue Stühle

Heeßen (tw). Die Zusammenkünfte des Heeßer Ortsparlaments könnten fortan entschieden länger dauern. Der Grund: die Ratsmitglieder "sitzen" - im Wortsinn - einfach besser. Nachdem die neuen Stühle für die Politiker bereits beschafft wurden, sind jetzt auch die Sitzmöbel für die Besucher bestellt worden; die alten Stühle stammen vom Stil her noch aus der Zeit des berüchtigten Gelsenkirchener Bergwerksbarock.

Bei seiner jüngsten Sitzung hat sich der Rat unter Vorsitz von Wilhelm Brümmel (CDU) einvernehmlich dafür ausgesprochen, das Angebot der Firma Diekmann, Hotel- und Gaststättenbau mit Sitz in Rinteln, anzunehmen. Diekmann, der in Heeßen wohnt, liefert der Gemeinde demnach 15 stapelbare Stühle, die alle ein schwarzes Gestell haben und deren apricotfarbene Sitzfläche derjenigen entspricht, auf der bereits die Bürgervertreter Platz nehmen. Die Kosten für das neue Mobiliar betragen insgesamt 629 Euro inklusive Fracht und Mehrwertsteuer. Mit der Auslieferung der Stühle wäre dann das Sitzungszimmer Im Wiesengrund vollständig durchgestylt. Wie berichtet, war der Raum im ersten Obergeschoss des Gemeindehauses im Zuge der jüngsten Renovierung neu gestrichen worden, hatte neue Lamellen-Vorhänge sowie einen gleichfalls neuen großen Tisch erhalten. An den Längsseiten von letzterem finden jetzt alle Politiker dergestalt Platz, dass Ratsherr Gerhard Hasse den bislang direkt hinter ihm sitzenden Besuchern nicht mehr die kalte Schulter zu zeigen braucht. Das nennt man bürgerfreundlich.




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