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Glaubenskurs wird zur „Entdeckungsreise“

Hachmühlen. Mit solch großer Resonanz hatten sie nicht gerechnet, die Initiatoren des ökumenischen Glaubenskurses, der jetzt im Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde St. Martini abgeschlossen wurde. Die fünf Abende unter dem Motto „Mit Gott per Du?!“ hatten denn auch deutliche und durchaus unterschiedliche Eindrücke bei den insgesamt 40 Teilnehmern im Alter zwischen 17 und 75 hinterlassen. Anja Langkopf fand die unterschiedlichen Sichtweisen von Themen in der Gruppe als Bereicherung, während Helga Thon sich keine bessere „Reisebegleiterin“ als Vikarin Anne-Kathrin Lück hätte wünschen können.

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Hermann Wessling als einer der „Reiseleiter“ freute sich über das ökumenische Miteinander und Christa Schaper „fühlte sich immer begleitet“ beim Psalmgebet und sichtlich beeindruckt von der emotionalen Wirkung des „Lichts am Ende des dunklen Tunnels“, jener Installation in der Kirche.

Der Egestorfer Fabian Wedemeyer nahm die Denkanstöße in seinen eigenen Gedanken um Gebete sowie die Diskussionen zwischen Jung und Alt über Glaubensfragen als „sehr positives Ergebnis mit nach Hause“. „Eine tolle Sache, die mir viel gebracht hat“, befand auch Brigitte Sohns aus Altenhagen I. Elisa Raasch (19) aus Bad Münder war zusammen mit ihrer Mutter Petra gekommen und erklärte ihre Eindrücke so: „Ich fand es schon ziemlich spannend, eigene Erfahrungen mit denen anderer Leute zu vergleichen.“ Elisa hat übrigens Religion als eines ihrer Abiturprüfungsfächer gewählt.

Anne-Kathrin Lück, der die Gesamtleitung oblag, fand besonders die in der Gruppe entstandene Vertrautheit beeindruckend, wodurch sehr intensive Gespräche mit zum Teil sehr persönlichen Inhalten möglich wurden. Auch die große Offenheit im Kurs für alle neuen Teilnehmer an den einzelnen Abenden sei hervorzuheben – und bei diesem Konzept sollte keiner den Glauben „erklärt“ bekommen, sondern selbst auf „Entdeckungsreise“ gehen können. Lück zur Seite standen das ökumenische Referententeam mit Pastorin Barbara Daentzer, die Schwestern Hildegard Faupel und Heike Sievert vom Haus Immanuel in Springe sowie der Hamelner Pastoralreferent Hans-Georg Spangenberger.gho

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