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VfL unterliegt beim SV Bavenstedt 1:5 / Schwacher Schiedsrichter

Glatter Fehlstart für Bückeburg

Niedersachsenliga (jö). Die Auftaktveranstaltung für das "Projekt Klassenerhalt" konnte niemanden mitreißen: Obwohl der SV Bavenstedt am Samstag keineswegs so stark wie ein Tabellenvierter spielte, verlor der VfL Bückeburg in Hildesheim mit einem deutlichen 1:5. Der Abstieg scheint in dieser Verfassung nicht aufzuhalten zu sein.

Bückeburg unternahm in der ersten Halbzeit im Angriff fast gar nichts. Nach der Pause gab es zehn starke Minuten, in denen die Gäste den Anschlusstreffer erzielten. Bavenstedt gewann am Ende trotz einer unzulänglichen Leistung in verdienter Weise. Eugen Klein erzielte für die Platzherren schon nach zehn Minuten die 1:0-Führung. Als Assistent fungierte Martin Prange mit einem Abwehrschnitzer. In der 23. Minute das 2:0 der Gastgeber: Neuzugang Youssef Suleiman traf aus der Drehung. Bückeburgs Abwehr hatte eine Flanke glatt verschlafen. Vom VfL war vorne herzlichwenig zu sehen: Alexander Bremer vergab in der 38. Minute die einzige Möglichkeit der ersten Halbzeit. Sein Kopfball ging weit vorbei. Bückeburg sah sich bei vielen Entscheidungen von Schiedsrichter Tobias Jahns benachteiligt. Er hätte in der 40. Minute bei einer hitzigen Attacke von Youssef Suleiman gegen Ferit Tarak auch Rot ziehen können. Nach der Pause setzten sich die Fehlentscheidungen fort: Ein Foul an Torben Deppe in der 53. Minute interpretierte der Schiedsrichter als "Schwalbe". Jahns schickte den vorbestraften Bückeburger mit Gelb-Rot vom Platz. In der 73. Minute keimte bei den zehn Bückeburgern plötzlich Hoffnung auf. Nach einem schönen Zuspiel von Niklas Fritsche erzielte Alexander Bremer den 2:1-Anschlusstreffer. Bavenstedt schlug aber nur vier Minuten später zurück: Imad Suleiman erzielte aus abseitsverdächtiger Position das vorentscheidende 3:1 und erhöhte eine Minute später auf 4:1. Das Tor entstand aus einem Freistoß. Bavenstedt schaltete wesentlich schneller als Bückeburg. Den 5:1-Endstand stellte Marc Vucinovic in der 88. Minute her. VfL: Engler, Könemann, Peter (69. Möller), Werner, Prange, Thom, Bremer, Fritsche (80. Hasani), Deppe, Tarak, Steininger.




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