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Giftige Pflanzen am Wegesrand

Sie sehen toll aus, wenn sie am Wegesrand oder auf Wiesen wachsen und bunt blühen. Doch einige von ihnen sind wirklich gefährlich: Giftige Pflanzen gibt es nicht nur irgendwo im Urwald, sondern auch bei uns im Weserbergland.

Sehr häufig findet man bei uns zum Beispiel an Bächen, an der Weser oder an Straßen den Riesen-Bärenklau, der auch Herkulesstaude genannt wird. Die Pflanzen werden bis über drei Meter hoch und haben weiße Blüten. In Verbindung mit Sonnenlicht ist der Riesen-Bärenklau giftig. Wer ihn anfasst, bekommt Flecken und Quaddeln auf der Haut, die sich anfühlen, als wären sie verbrannt. Das tut oft wochenlang weh.

Wer Heuschnupfen hat, fürchtet sich vor Ambrosia, obwohl diese Pflanze nicht giftig ist: Die Pollen sorgen für böse Nies- und Asthmaanfälle. Wer Ambrosia berührt, kann auch juckende Flecken auf der Haut bekommen. Ambrosia gibt es bei uns aber nur selten. Ganz im Gegensatz zum gelb blühenden Jakobskreuzkraut. Besonders für Pferde ist es gefährlich. Sie können daran sterben, wenn sie es fressen. Aber auch Rinder oder Schafe werden davon sehr krank.


Ambrosia sorgt für Allergieanfälle.



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