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Rollator-Sicherheitstraining

Gewusst wie

EMMERTHAL. Mobil zu sein, bedeutet für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen sehr viel und der Rollator bietet eine wichtige Unterstützung, um sich weiterhin möglichst selbstständig fortbewegen zu können.

Doch kleine Hindernisse im Alltag scheinen oft unüberwindbar und das Busfahren, bedingt durch den Ein- und Ausstieg, wird dann oftmals vermieden.

Um diese Ängste und Vorbehalte zu nehmen, hat der Senioren- und Pflegestützpunkt gemeinsam mit dem Seniorenrat Emmerthal ein speziell für SeniorInnen ausgerichtetes Rollatortraining in Emmerthal initiiert.

In Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont , der Verkehrswacht Hameln und den Öffis Hameln-Pyrmont, erhielten die zahlreichen TeilnehmerInnen zunächst im Rathaus Emmerthal allgemeine praktische Hinweise und Tipps zum sicheren Umgang mit dem Rollator wie z.B. die richtige Einstellung von Bremsen und Griffhöhen, das Umfahren von Hindernissen und das Überwinden von Schwellen, Bordsteinen und Kanten. Zudem bestand die Möglichkeit, den eigenen Rollator auf seine Sicherheit überprüfen zu lassen und die erhaltenen Ratschläge mit fachkundiger Hilfe auszuprobieren.

Damit das Ein- und Aussteigen klappt, schult Herr Hinz von der Verkehrswacht die Senioren mit ihrem Rollator. FOTO:

Mit einem großen Linienbus der Öffis ging es dann am zweiten Tag vom Parkplatz des Hallenbades in Richtung Bahnhof Emmerthal zu einer Bushaltestelle.

Ältere Menschen haben gerade im Bus oft Schwierigkeiten:

Hier geht die Tür beim Einsteigen zu schnell zu, dort macht der Fahrer eine scharfe Bremsung. Woran ist zu erkennen, ob der Bus über einen absenkbaren Einstieg oder eine Rampe verfügt, oder wie kann der Rollator während der Fahrt mit einfachen Mitteln gesichert werden?

Genau diese Fragen und Probleme wurden von Herrn Hinz, von der Verkehrswacht Hameln, angesprochen und ausreichend erklärt. Im Anschluss konnten alle Anwesenden einmal in Ruhe den sicheren Ein- und Ausstieg am Bus üben und die zuvor gezeigten Tipps in die Tat umsetzen, was auch ausgiebig und aktiv von den TeilnehmerInnen genutzt wurde.




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