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Krankenhäger nutzen die Gelegenheit zum Informieren / Live-Konzert und historischer Vortrag

Gewerbeschau mit Geschichtsunterricht gratis

Krankenhagen (who). Die erste Gewerbeschau in Krankenhagen an der Extertalstraße ist ein Experiment gewesen - "und wir sind wirklich zufrieden mit der Resonanz", erklärt Günter Ritter als Initiator gestern Nachmittag, als die Mini-Messe schließt.

Zwei Tage lang hatten verschiedene Gewerbetreibende aus dem Ort und der Nachbarschaft ihre Leistungsangebote präsentiert. "Auch für uns hat es sich gelohnt, wir sind mit vielen Interessenten ins Gespräch gekommen", erklärt Burkhard Krause. Der junge Elektromeister hatte sich auf die effektiven Beleuchtungssysteme als Ausstellungsschwerpunkt konzentriert. Großen Informations- und Beratungsbedarf hat er zum Thema "Wiederholungsprüfung von ortsveränderlichen Geräten festgestellt. Burkhard Krause: "Es geht um den Betrieb von Elektrogeräten in Gebäuden, die in regelmäßigen Abständen auf Funktionssicherheit geprüft werden müssen." Grundlage sei dafür die "Berufsgenossenschaftliche Verordnung A3" (kurz BGV A3). In diesem Zusammenhang habe sich gezeigt, "dass sehr viele Hauseigentümer gar nicht darüber Bescheid wissen, dass sie zu Prüfungen verpflichtet sind". Auch die Informationsangebote unter anderemüber Bautenschutz, Gartenanlagen sowie den verantwortlichen Umgang mit Medikamenten, vorgestellt vom Krankenhäger Apothekenteam in Verbindung mit einem kurzen Gesundheits-Check, zogen zahlreiche Interessenten an. "Ich freue mich, dass es Herrn Ritter gelungen ist, diese Gewerbeschau am Standort Extertalstraße auszurichten", erklärte Rintelns stellvertretender Bürgermeister Ulrich Goebel darüber hinaus. Besonders freue er sich, dass der Bereich zunehmend attraktiver für Unternehmen geworden sei. Wissenswertes zur dörflichen Geschichte Krankenhagens und besonders zum ehemaligen Bahnhofsgelände servierte der frühere Grundschulleiter und Hobby-Heimatkundler Heinz Freil den zahlreich erschienenen Gästen beim Rahmenprogramm im Antik-Café. "Es war richtig voll und die Leute haben viel Neues erfahren", bestätigt auch Organisator Ritter. Dass das Antik-Café am Sonnabend-Abend zum Bersten voll werden würde, damit hatte der Veranstalter aber auch nicht gerechnet. Hätte er aber sollen, denn der Rintelner Musiker Michael Kluwe und seine wechselnden Besetzungen sind immer gut für ein volles Haus. "Selbst draußen auf der Terrasse war es so voll, sodass wir kurzerhand eine Beamer-Übertragung organisiert haben", berichtet Ritter. Ob die Gewerbeschau auf vielfache Anregung in naher Zukunft wiederholt werde, müsse noch überlegt werden. Dass es aber bald wieder ein Konzert mit Michael Kluwe und seinen Musiker-Freunden gebe, stehe hingegen schon fest...




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