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GeTour wird Thema nach den Sommerferien

BAD MÜNDER. Nach den Sommerferien soll die Neuaufstellung der GeTour in Angriff genommen werden, so der Zeitplan von Bürgermeister Hartmut Büttner. Am Ende der Beratungen sollte laut Zukunftsvertrag eine Einsparung in Höhe von 40 000 Euro stehen.

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Autor:

Mira Colic

Diese zweite Konsolidierungsstufe ist bereits im vergangenen sowie im aktuellen Haushalt nicht umgesetzt worden. Dies habe sich in vielen Gesprächen und zuletzt in der Ratssitzung Mitte des Monats deutlich herauskristallisiert. Büttner verhehlt dabei nicht, dass die Einsparung auf Kosten von Qualität gehen wird: „Man kann nicht mehr Leistung für weniger Geld verlangen.“ Zumal klar ist, dass die Kürzung des Dienstleistungsentgeltes nur auf Kosten des Personals gehen kann. Ob die Stadt also eher an einer anderen Stelle sparen wolle, lässt er offen.

Klar ist jedoch, dass die Stadt, die mit der Übernahme der Anteile von der insolventen Arbeiterwohlfahrt Gesundheitsdienste alleiniger Gesellschafter ist, die GeTour inhaltlich neu ausrichten möchte. Mehr in den Fokus der Arbeit soll dabei „das Binnenmarketing“ gerückt werden. Denn gerade die Ortschaften fühlten sich unterrepräsentiert bei der Außendarstellung durch die GeTour. „Aus diesem Grund haben wir unsere letzten Sitzungen auch in Flegessen und Bakede abgehalten“, wiegelt der Bürgermeister ab. Daraus sei auch die Idee für den Tag der Ortschaft entstanden, der erstmals am 21. August in Bakede/Böbber/Egestorf begangen werden soll. Die Vereine übernehmen zwar die Organisation der Veranstaltung, die GeTour soll die Werbung übernehmen.

Für Büttner ist auch die Beteiligung am Projekt „Historisches Weserbergland“, das im vergangenen Sommer auf den Markt gebracht worden ist, schon ein Schritt in die richtige Richtung. Geschichte und Kultur der teilnehmenden Städte sollen „touristisch aufgearbeitet“ werden, so das Ziel des Projekts. Aktuell sind 14 Gemeinden und Städte von Bad Pyrmont bis Uslar beteiligt. Nach einem Jahr, in dem das Projekt nun bereits läuft, scheint die Stadt jetzt überzeugt zu sein, dass sich die notwendige Investition lohnt.

Auch die gemeinsame Terminplanung, die von vielen Vereinen und Einrichtungen gewünscht werde, solle thematisiert werden. „Dabei muss allen Beteiligten klar sein, dass das nicht viel kosten darf“, schränkt Büttner ein. Er könne sich eine eigene Rubrik auf der städtischen Internetseite vorstellen, in der Vereine selbst ihre Termine hochladen können. Für viele Ortsteile ist dies bereits gang und gäbe. Die Hauptaufgabe der GeTour sei klar: Das, was vor Ort sei, nach innen und außen zu kommunizieren.

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