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GeTour und KVV laden zur Eiersuche in den Kurpark

BAD MÜNDER. Flotte Weisen der sechs Musikanten von „Külf Brass“ aus Deinsen im Leinebergland, die sich in eine regengeschützte Ecke verzogen hatten, dazu viele erwartungsfrohe Kinder rund um die Kurparkwiese – so sah das Ausgangsszenario für die Ostereiersuche im Kurpark aus.

Helfer des KVV unterstützen den Osterhasen bei der Ausgabe: Wer ein Plastik-Ei gefunden hat, erhält Süßigkeiten. Fotos: Huppert

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Christoph Huppert Reporter

Die wurde von der GeTour und dem Kur- und Verkehrsverein (KVV) ausgerichtet, und das bereits zum 13. Mal. „Eine schöne Traditionsveranstaltung für die Kinder“, erklärte der KVV-Vorsitzende Dieter Kölle. Zusammen mit Helfern hatte er eineinhalb Zentner Süßigkeiten eingekauft. „Den größten Teil haben wir erst einen Tag vor Ostern geholt, denn wir achten natürlich auf einen günstigen Preis“, so Kölle. Die „last-minute“-Osterhasen des KVV waren bei den ganz Kleinen, aber auch bei älteren Eiersuchern sehr begehrt. Die erschienen wie in jedem Jahr teils mit großen Plastiktüten, um ordentlich einzusacken. Doch Kölle und der Osterhase hatten dafür gesorgt, dass es gerecht zuging: „Auf einem abgesteckten Areal liegen Plastik-Ostereier, die die Kinder einsammeln können. Für jedes Ei gibt es dann gleich viel Süßes, egal ob nun ein Plastik-Ei oder zehn gebracht werden.“

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Quelle: Foto: Huppert

Eine sinnvolle Regelung, die einige, die sich gleich mehrfach anstellten, freilich nicht so recht verstehen wollten. Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister, der erstmals auch in seiner Funktion als GeTour-Geschäftsführer dabei war, schlug die Stunde für den großen Auftritt von Klaus Kork. Der 80-Jährige ist in Bad Münder nicht nur als Söltjer, sondern auch als Osterhase und Weihnachtsmann heiß begehrt. Zusammen mit Kölle füllte er unermüdlich die Taschen und Kapuzen der Kinder, die zusammen mit Eltern und Großeltern eine lange Schlange gebildet hatten.

Auch der vierjährige Lucas und seine drei Jahre alte Schwester Merle waren dabei. Während einige Kinder vor der merkwürdigen Figur im Hasenkostüm eher ängstlich zurückwichen, hatten die beiden Nettelreder wie auch die achtjährige Leonia keine Berührungsängste. Und auch die 15-jährige Emma Schöniger, die zu Besuch war, freute sich. „Schöne Sache, schöne Stimmung“, kommentierte sie das Gedränge.

Die beiden Brüder Anton (4) und Felix (2) kosteten gleich vor Ort schon einmal ihre Schoko-Hasen. „Brav sein, man muss nett sein“, sagte Anton auf die Frage, wofür man denn so leckere Süßigkeiten bekomme.

Nach 20 Minuten allerdings war die Verteilaktion vorbei und der Kurpark wieder menschenleer. „Ostereiersuche im Schnelldurchgang“, bemängelte eine Besucherin. Österliches trete dabei viel zu sehr in den Hintergrund. Einsacken und schnell wieder weg? Zumindest den Kindern mag das egal sein. Die Organisatoren aber sollten darauf achten, dass die Traditionsveranstaltung nicht zum bloßen Abholtermin degeneriert. „Ganz nett, aber das hat noch Luft nach oben“, kommentierte dann auch ein Besucher die Eiersuche im Turbotempo. „Da muss dran gearbeitet werden.“

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