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Geteerter Feldweg wird zur Allee

BAKEDE. Nachdem noch im alten Jahr ein Weg in der Feldmark mit EU-Fördermitteln eine Teerdecke bekam, ist jetzt auch entlang der neuen Straße bis zur Lehmkuhle hin eine Baumallee entstanden. 38 Obstbäume wurden gepflanzt. Der Realverband will damit auch ein Zeichen gegen das Insektensterben setzen.

Eine Kulturlandschaft aus Obstbäumen haben Mitglieder des Realverbandes angelegt. Mit dem Bagger half Maik Wesemann. Foto: Mensing

Autor

Gert Mensing Reporter

Eine Handvoll Mitglieder des Realverbandes machten sich mit einem Bagger und Schaufeln an die Arbeit, entlang der Strecke 38 Obstbäume zu pflanzen. Ob Apfel, Birne, Reneklode, Kirsche und Zwetsche, eine Vielzahl an Sorten soll hier künftig seine Früchte tragen. Vom Apfel „Jakob Fischer“ über die Pflaume „Graf Althaus“ bis hin zur Kirsche „Große Prinzessin“ spiegelt die Vielfalt einen „Triumph de Vienne“, wie man die Birnen-Art nennt.

„Hier entsteht eine weitere Kulturlandschaft“, ist sich Fritz Wenthe, Vorsitzender des Realverbandes der Ortschaft, sicher. Man habe mit der Aktion auch ein Zeichen gegen das Insektensterben setzen wollen, erklärte der Landwirt aus Bakede. Außerdem dürften in den neu gepflanzten Bäumen in Zukuft auch viele Vögel ihren Nistplatz finden.

Eine ähnliche Situation habe es auch im letzten Jahr gegeben, wo mit Hilfe des EU-Leader-Programmes auch der Verlängerungsweg der Straße „Zum Wittkopfstein“ in Richtung DRK-Heim am Süntelrand geteert und mit einer Obstallee bepflanzt wurde.

Ortsbürgermeister Rolf Wittich zeigte sich erfreut über die Aktion. Er bedauerte jedoch, dass der Weg zwischen der Lehmkuhle und der Straße zwischen Bakede und Böbber keine Teerdecke bekam: „Dann wäre es gleichzeitig ein idealer Rundkurs für Inline-Skater geworden“, meint Wittich.

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