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ver.di-Demonstration in der Fußgängerzone / Am 25. September mit Bussen nach Berlin

"Gesundheitswesen nicht kaputt sparen!"

Rinteln (ur). Mit einer ganzen Schlauchbootflotte waren Mitglieder der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und Kollegen aus anderen Einzelgewerkschaften am Sonnabend in der Fußgängerzone erschienen, um auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen.

Die fröhlich angelegte Aktion hatte nämlich einen durchaus ernsthaften Hintergrund: Man wollte damit gegen ein mögliches "Kaputtsparen" der Krankenhäuser im Rahmen der Budgetierungen durch die Gesundheitsreform protestieren. "Es ist längst genug gespart", gaben die Teilnehmer der Aktion kund und befürchten, dass angesichts "der gefährlichen Manöver der Regierungspolitik längst Rettungsboote in Einsatz kommen müssen". Die Finanzierung der Krankenhäuser müsse im Interesse von Mitarbeitern und Patienten dauerhaft gesichertwerden, um nicht eine unsoziale Zweiklassenmedizin zu zementieren, in der nur der Anrecht auf optimale Versorgung hat, der in der Lage ist, diese privat zu zahlen. Mit der Aktion sollte auch auf die Großdemonstration des Bündnisses "Der Deckel muss weg" am 25. September in Berlin aufmerksam gemacht werden, zu der auch von Rinteln aus mehrere Busse starten werden.




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