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Bei Störungen helfen Rituale

Gesunder Schlaf ist lebenswichtig

Stundenlang wach liegen und nicht einschlafen können: Die schnelllebige moderne Welt holt viele Menschen auch im Schlaf noch ein. Dabei ist gesunder Schlaf für das Wohlbefinden und die Tagesaktivität wichtig. Schlaf gehört wie Bewegung und Ernährung zu einem ausgeglichenen Lebenswandel. Einige Tipps für eine ruhige Nacht.

Foto: Wokandapix/Pixabay

Fast jeder kennt die Mattheit am Morgen, wenn man eine unruhige Nacht mit wenig Schlaf hinter sich hat. Schlafstörungen sind laut Apothekerkammer Niedersachsen ein weitverbreitetes Phänomen und gehören zu den häufigsten gesundheitlichen Beschwerden der Deutschen. Rund 25 Prozent der Bevölkerung sind betroffen. Zehn Prozent räumen ein, häufig oder dauerhaft nicht zu erholsamem Schlaf zu gelangen. Vielfältig sind die Ursachen, doch nur bei einem geringen Anteil der Patienten liegt auch eine Erkrankung vor. Eine gelegentlich durchwachte Nacht ist unerfreulich, stellt jedoch noch kein Problem dar. Der Apotheker weiß hier Rat. Doch wird die Schlaflosigkeit zum Dauerzustand, sollten Betroffene unbedingt einen Arzt aufsuchen, rät die Apothekerkammer Niedersachsen.

Probleme nicht

mit ins Bett nehmen

Eine wichtige Anlaufstelle für die Beratung bei Schlafstörungen sind die Apotheker. Erholsamer Schlaf ist immer noch ein Geheimnis, viele Ursachen und Wirkungen sind nicht ausreichend erforscht, aber dennoch kann jeder selbst etwas für seine gesunde Nachtruhe tun. Aus langjähriger Erfahrung weiß der Apotheker, dass Patienten oft ihre Sorgen mit ins Bett nehmen. Abhilfe kann in diesen Fällen bereits das Aufschreiben der Gedanken und Nöte sein. Rituale vor dem Zubettgehen zu schaffen, ist eine weitere Erfolg versprechende Methode, um das Einschlafen zu erleichtern: So können beispielsweise Entspannungs- und Atemübungen durchgeführt werden. Ebenso helfen Kräutertees aus der Apotheke, die eine auf den Körper entspannende Wirkung haben und auf die anstehende Ruhephase einstimmen.

Ratsam ist es auch, einen regelmäßigen Schlafrhythmus einzuhalten und möglichst zu festen Zeiten ins Bett zu gehen und wieder aufzustehen. Wer nachts nicht zur Ruhe kommt, sollte auf den Mittagsschlaf verzichten und erst ins Bett gehen, wenn er wirklich müde ist. Der Schlafraum sollte ausreichend dunkel und abgeschirmt von störendem Lärm sein. Außerdem sollten Menschen mit Einschlafproblemen Koffein und Tabak am Abend meiden und nur ein leichtes Abendessen zu sich nehmen.

Moderate Schlafstörungen ohne organische Ursachen können unterstützend mit Präparaten aus Passionsblume, Baldrian, Hopfen, Melisse und Lavendel behandelt werden. Die Einnahme von freiverkäuflichen Schlafmitteln sollte immer mit dem Apotheker besprochen werden, um Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auszuschließen. Bei Schlafstörungen sollten Betroffene außerdem die Medikamente, die sie einnehmen müssen, vom Apotheker analysieren lassen. Es kann sein, dass die Schlafstörung auf Neben- oder Wechselwirkungen von Arzneimitteln beruhen. So können zum Beispiel Bluthochdruckpräparate, Antidepressiva und Hormone zu einem Unruhegefühl in der Nacht führen.

Durch Krafttraining bauen Sie Muskeln auf. Dadurch wird Ihr Körper mit der Zeit straffer und durchtrainierter. Außerdem hilft Kraftsport beim Abnehmen. Zum einen wird Fett ab- und Muskelmasse aufgebaut. Zum anderen verbrauchen Muskeln Energie – wenn Sie sich bewegen, aber auch wenn Sie auf der Couch sitzen. Je mehr Muskelmasse Sie besitzen, desto mehr Kalorien verbrennen Sie.

Zwar legen Sie auch beim Ausdauersport an Muskelmasse zu, aber weniger ausgeprägt. Zudem stärken Sie mit Krafttraining neben der Muskulatur den gesamten Halteapparat. Das heißt, Sehnen, Bänder und Knochen profitieren ebenfalls. So können Sie durch Kraftübungen unter anderem „Stürzen vorbeugen, Rückenschmerzen bekämpfen und Osteoporose entgegenwirken“, erklärt der Sportexperte.



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