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Gesucht: Neue Städtepartner

Stadthagen (jl). Die Städtepartnerschaften der Kreisstadt schlummern seit Jahren vor sich hin. Aus dem Ratsausschuss für Wirtschaft, Tourismus und Kultur kommt jetzt der Impuls für einen Neustart auf diesem Sektor - und dies über einen anderen Weg: "Bürgerschaftliche Kontakte" heißt die Formel.

Der Name der ungarischen Stadt Tapolca oder der von Eisenberg in Thüringen dürfte vielen Stadthägern eher fremd anmuten. Dabei gibt es -eigentlich - zwischen der Kreisstadt und den beiden Genannten eine Städtepartnerschaft beziehungsweise -freundschaft. In ihrer detaillierten Vorlage merkt die Stadtverwaltung an, dass die Partnerschaft mit Tapolca aus dem Jahr 1990 datiert. Kontakte auf diversen Ebenen habe es einige Jahre gegeben. Zum jetzigen Zustand heißt es: "Diese Städtepartnerschaft ist in den vergangenen Jahren sukzessiv eingeschlafen." Als "verkümmert" gelten auch die Beziehungen nach Thüringen, die es vornehmlich auf Verwaltungsebene gegeben hatte. Karsten Becker (SPD) lobte einen seit dem vergangenen Jahr laufenden Neuansatz, für den die "Alte Polizei" verantwortlich zeichnet. Der Weg könnte mit dem Motto "Partnerschaft über kulturelle Kontakte" beschrieben werden. Dabei nutzt das Kommunikationszentrum Kontakte, die andere bereits geknüpft haben. Das sehen Becker sowie führende CDU-Politiker als einen zielführendenWeg an. Als neue mögliche Adressen sind von der Verwaltung Slubca in Polen und Soissons in Frankreich ins Spiel gebracht worden. Mit Slubca pflegt das Ratsgymnasium langjährige Kontakte, und mit der Landkreis-Partnerin Soissons gibt es in Stadthagen sehr innige Kontakte über den deutsch-französischen Club.

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