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Gespräche mit Investoren über die Übernahme der Reha-Klinik

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VON JENS RATHMANN

Aber: Die Verantwortlichen sind optimistisch, in absehbarer Zeit den Verkauf besiegeln zu können. Der Druck auf Insolvenzverwalter Dr. Rainer Eckert und Sachwalter Manuel Sack ist längst nicht mehr so groß wie zu Beginn des Jahres, und dafür gibt es eine einfache Erklärung: Die Rehaklinik schreibt schwarze Zahlen, trägt sich selbst. Die Belegungszahlen der Einrichtung sind zufriedenstellend – wieder zufriedenstellend, nachdem in den ersten Monaten nach Bekanntwerden der Insolvenz eine deutliche „Delle“ spürbar gewesen sei, erklärt Sack, der vom Insolvenzgericht eingesetzte Sachwalter. Die Nachricht von den wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Awo GSD habe zeitweise dazu geführt, dass Patienten aus Verunsicherung die Einrichtung nicht gewählt hätten. Diese Phase sei aber vorbei, Gespräche mit Einweisern und gezielte Informationen hätten die Situation beruhigt, sagt Sack. Und auch Michael Schütte im Büro Dr. Rainer Eckert spricht von positiven Belegungszahlen, die dafür sorgen, dass die Rehaklinik nicht zu Lasten der Masse im Insolvenzverfahren betrieben werden müsse.

„Wir sind mitten im Investorenprozess“, erklärt Schütte. Dazu gehören intensive Gespräche mit den Gläubigerbanken, aber auch mit den in Frage kommenden Investoren. Wer das ist, verrät weder Sack noch Schütte, da Vertraulichkeit der Gespräche vereinbart worden sei. In den Bieterverfahren in der frühen Phase der Planinsolvenz hatten beispielsweise die Mediclin-Gruppe und auch die Gesellschaft um Dr. Reinhard Wichels, die später den Zuschlag für die Akutkrankenhäuser und den Bereich Prävention und Rehabilitation erhielt, Interesse signalisiert. Während sich Schütte noch nicht auf ein Zeitfenster zum möglichen Verkauf äußern will, hegt Sack die Hoffnung, dass bis Ende des Jahres ein Abschluss perfekt sein kann. „Damit wieder Ruhe einkehrt. Das wäre gut für die Mitarbeiter und Patienten.“



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