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Finanzierungskonzept für Fahrzeuge und Baumaßnahmen im Feuerschutzausschuss vorgestellt

Gespannte Mienen bei der Feuerwehr

Es ist das größte Paket, das in den vergangenen Jahren für die Pflichtaufgabe Feuerwehr in Bad Münder geplant wurde – und es ist komplex: Bis ins Jahr 2035 reicht das Konzept, das der Kämmerer zur Finanzierung von Fahrzeugbeschaffungen, Bauprojekten und Erstellung von Plänen aufgestellt hat.

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Jens Rathmann Redakteur zur Autorenseite

Bad Münder. Es ist das größte Paket, das in den vergangenen Jahren für die Pflichtaufgabe Feuerwehr in Bad Münder geplant wurde – und es ist komplex: Kämmerer Marcus Westphal stellte jetzt im Feuerschutzausschuss vor, wie die Verwaltung in den kommenden Jahren die drängendsten Probleme im Bereich Feuerwehr angehen will.

„Es brennt“ hatten Feuerwehrvertreter in den vergangenen Monaten Politik und Verwaltung signalisiert und auf einen kritischen Investitionssstau verwiesen. Dass die Verwaltung nach den Begehungen von Gerätehäusern durch die Feuerwehr-Unfallkasse im vergangenen Jahr das Thema Feuerwehr an zentraler Stelle im Haushaltsplan verankern will, kam bei den zahlreich erschienenen Vertretern der Ortswehren gut an. Westphal erläuterte ausführlich das Konzept, mit dem in den kommenden Jahren, fortgeschrieben bis 2035, der Ersatz von Einsatzfahrzeugen, die Sanierung von Gerätehäusern, der Neubau eines Feuerwehrhauses für die Kernstadt und die Erstellung eines Feuerwehrbedarfsplanes finanziert werden soll. Dabei schlug der Kämmerer ein Modell vor, das den Beginn der Planung für den Gerätehausneubau parallel zur Erstellung des Feuerwehrbedarfsplanes ermöglichen soll – und damit eine Fertigstellung im Sommer 2019 und nicht erst 2021.

Rund 9,5 Millionen Euro muss die Stadt nach ersten Schätzungen Westphals bis 2035 für die Feuerwehr aufbringen – wobei er in Ermangelung konkreter Zahlen aber auch mit Platzhaltern operierte. 2 Millionen Euro hat er beispielsweise für die Sanierung der Feuerwehrhäuser eingesetzt, „das können aber auch 3 oder auch nur 1,2 Millionen sein“, machte er deutlich. Und genau diese Unsicherheit bereitet auch der Politik Kopfzerbrechen. Von „dünnem Eis“ sprach Peter Meyer (CDU), „ein Plangebilde, an dem wir einige Jahre zu knabbern haben werden“, urteilte Detlef Olejniczak (SPD) – beide hoben die Klarheit der Darstellung des Konzeptes hervor. „So ein ausführliches Papier habe ich in meiner 30-jährigen Ratstätigkeit noch nicht gesehen“, so Olejniczak.



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