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Bleibt nur der Tod: Wie ein Tischler, ein Jäger und ein Tierpark-Leiter gegen die Nager-Plage kämpfen

Geschichten von der Waschbär-Front

Auch in Springe, ließ Stadtförster Bernd Gallas vor einigen Wochen per NDZ wissen, könnten Waschbären zur Plage werden. Über so eine Prognose kann Friedrich Beckmann nur lachen. Wer sagt, der Waschbär habe in Deutschland keine natürlichen Feinde, der kennt den 74-jährigen Springer noch nicht. Beckmann und seine Frau wohnen im Westen von Springe, direkt unterhalb des Deisters. Wenige Meter hinter ihrem Haus beginnt der Wald. Und von dort kommen die Waschbären, immer wieder. Sie zerstören Beckmanns Garten, fressen Vogelfutter, töten Jungvögel. Der gelernte Tischler suchte Hilfe, wandte sich vergeblich an Stadt, Naturschutzbund und Jagdpächter. Und half sich schließlich selbst. In seiner Werkstatt baute er nach professionellen Vorlagen eine Kastenfalle.

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Christian Zett Redaktionsleiter zur Autorenseite
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