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Im Hamelner Museum kann die Vergangenheit sogar angefasst werden

Geschichte hautnah spüren

Autor:

der Klasse 3 der Grundschule Börry

Hameln. Wir, zwölf Kinder der Klasse 3 VGS Börry, treffen kurz vor 9 Uhr mit unserem Klassenlehrer Herrn Wolters am Eingang des Museums ein und werden von Frau Tinnefeld und Frau Stumpe herzlich empfangen. Die beiden Damen wollen mit uns in die Geschichte von Hameln eintauchen.

Wir setzen uns an einen großen Tisch, auf dem Tücher verschiedene „Schätze“ verbergen. Damit wir solche Gegenstände anfassen können, bekommen wir weiße Handschuhe. Als wir sie vorsichtig befühlen, raten wir, was es wohl sein könnte. Wir erzählen von der Rattenfängersage, die in aller Welt bekannt ist. Die Tücher werden weggenommen und jeder darf zwei Objekte nehmen und auf weißen Handschuhen präsentieren. Einige vermuten, dass die Pistole einem Piraten gehört haben könnte oder ein Ritter einen Handschuh früher getragen haben könnte.

Wir sehen uns im Museum um und stoßen auf das Wollnashorn „Fritzi“. Ein Mann hat von dem Tier in Tündern Knochenreste gefunden und sie als „Schatz“ dem Museum geschenkt. Wir sehen uns Rattenfängerbücher an – in vielen Sprachen der Welt. Wir lernen Graf Bernhard und seine Frau Christina in Stein gemeißelt kennen. Sie haben hier einst eine Kirche gebaut, aus der dann Hameln entstand. Wir erfahren von der Pest im Mittelalter. Unglaubliches Leid breitete sich aus. Wir schließen die Augen und fühlen an einem Stein und schweigen.

Wir kommen zurück zum großen Tisch, messen und beschreiben Gegenstände aus dieser Zeit. Dann gehen wir auf eine eigene Schatzsuche und bekommen einen Hinweis, wo und was wir suchen sollen, zum Beispiel eine große Kanonenkugel beim Ritter. Unsere Schatzkiste füllt sich und wir haben völlig die Zeit vergessen, die leider nun um ist. Gemeinsam stellen wir fest: Dieser Besuch hat sich gelohnt und wir danken Franziska und Iris für diesen sagenhaften Ausflug in die Geschichte.




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