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Vorsitzender Richard Wilmers sieht "großen Handlungsbedarf" beim Thema IGS / Kritik an der Landesregierung

Gesamtschule in Rinteln: WIR will die Initiative ergreifen

Rinteln (han). Der Vorsitzende der Wählerinitiative "Wir für Schaumburg" (WIR), Richard Wilmers, hat die Landesregierung für den "verspäteten IGS-Start" gerügt. Ausdrücklich fordert Wilmers zudem auch für Rinteln eine IGS, genau wie Rintelns SPD (wir berichteten).

Bereits zum kommenden Schuljahr hätten neue Schaumburger Gesamtschulen ihren Betrieb aufnehmen können, jedoch seien wieder einmal mehr als 400 Kinder leer ausgegangen. "Das ist bitter", konstatiert Wilmers. Der Zwang zur Fünfzügigkeit als Bedingung für die Gründung weiterer IGS ist aus Sicht des WIR-Chefs typisch für die "Halbherzigkeit", mit der die Landesregierung ihre Gesamtschulpolitik betreibe. Wilmers lobte ausdrücklich den einstimmigen Beschluss des Kreistages zur Errichtung von drei weiteren IGS. "Das ist landesweit einmalig in der Schulpolitik." Dennoch müsse klar sein, dass künftig sogar vier IGS nicht ausreichten, um den Elternwillen zu befriedigen. "In Lindhorst und Rinteln besteht großer Handlungsbedarf", so Wilmers. "Wenn wir eine ortsnahe Beschulung wollen, dann muss auch in Rinteln eine IGS geschaffen werden." Erfreut habe er Aussagen desRintelner Hauptschulleiters Heinz Pettenpaul zur Kenntnis genommen, der einem solchen Vorhaben positiv gegenüberstehe. Wilmers versprach, die Initiative für neue Gesamtschulen in Lindhorst und Rinteln zu ergreifen.




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