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Viel Lob für Schulhofumgestaltung und Multifunktionsanlage im Meinsen-Warberaner Ortsrat

Gesamtkonzept verspricht die "Non-Plus-Ultra-Lösung"

Meinsen/Warber (bus). In Meinsen-Warber zeichnet sich eine von allen Beteiligten gut geheißene Lösung hinsichtlich der Schulhofumgestaltung und des Standortes der Multifunktionsanlage ab. Während der in derörtlichen Grundschule tagenden Ortsratssitzung traf ein vom Mindener Büro Hanke& Welschar präsentiertes Gesamtkonzept auf beinahe euphorische Zustimmung.

Die Reaktionen reichten von "das hat Charme" (Christoph Vauth)über "sehr gelungen" (Bernd Schierhorn) und "hervorragend" (Eva-Ute Tessendorf-Schierhorn) bis zu "Non-Plus-Ultra-Lösung" (Schulleiter Norbert Flei). Das Lob galt einem Plan, der eine komplette Neugestaltung des Schulhofs, die Postierung der Multifunktionsanlage östlich der Turnhalle und eine behutsame Umarrangierung des Kinderspielplatzes vorsieht. Für den Schulhof, nach Einschätzung des "Hanke& Welschar"-Vertreters Thomas Köhler ein "relativ unattraktiver Ort ohne Aufenthaltsqualität", sehen die Entwürfe zusätzliche Bäume und Gehölze vor. Die Randbereiche sollen entsiegelt werden, Elemente wie Sitzsteine, Pflasterhügel, Hängematte, Balancier-Pfad, Basketballkorb und Asphaltspiele sowie ein "Pausentee" genannter Unterstand das Verweilen zum Vergnügen machen. Der Zugang zur Hausmeisterwohnung soll über eine separate Passage erfolgen, der Schul eingang durch eine trichterförmige Situation hervorgehoben werden. Für die Multifunktionsanlage schlug Landschaftsarchitekt Köhler ein 10 mal 20 Meter messendes Modell der Firma "Proludic" vor. Das Angebot ermöglicht Fuß-, Hand- und Basketball ebenso wie Hockey und Volleyball. Hinsichtlich der Umgestaltung des Spielplatzbereichs verständigten sich die Lokalpolitiker darauf, den in der Vergangenheit mitunter kritisch betrachteten Unterstand - Ortsschnack: "Raucherhütte" - in leicht abgewandelter Form zu erhalten. Die Hütte könne dem offenen Charakter der "Pausentee"-Konstruktion angepasst werden, meinte Ortsbürgermeister Rudi Beier. "Dann ist auch die Idylle wieder da." Das Gremium plädierte einstimmig dafür, zuerst die Multifunktionsanlage zu realisieren. Baubereichsleiter Karlheinz Soppe bezifferte die Kosten auf jeweils 60 000 bis 80 000 Euro. Schulleiter Flei erinnerte daran, dass beim Schulhof-Vorhaben Fragen der Rettungswege nicht außer Acht gelassen werden dürften.




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