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Lehrausschussvorsitzender Ernst Führung sehr enttäuscht / Vereine verpassen wieder eine große Chance

Geringe Resonanz beim "Tag der Bildung" in Enzen

Jugendfußball (hga). Als einer der ersten in Niedersachsen hat der Fußballkreis Schaumburg den neu eingeführten "Tag der Bildung" abgehalten. "Angesprochen werden sollen dabei Eltern, Betreuer und Trainer von Jugendmannschaften", erläuterte Ernst Führing, Vorsitzender vom Lehrausschuss des Fußballkreises Schaumburg, unter dessen Federführung die Veranstaltung ablief.

Als Gastgeber stellte der TuS Schwarz-Weiß Enzen Sportplätze und Räumlichkeiten zur Verfügung. Aufgegliedert in Theorie und Praxis, gab es Vorträge zur Gewaltprävention, zum Aufzeigen von Ausbildungswegen und Möglichkeiten des Deutschen Fußball Bundes (DFB). In den praktischen Teilen zeigten Stützpunkttrainer Detlef Kuckuck und Marcus Olm mit dem DFB-Mobil anhand von Lehrvorführungen moderne Trainingsinhalte. Das "Lehrmaterial" bildeten die Auswahlmannschaften des Stützpunktes und des Kreises. Im Rahmen der Veranstaltung stellten sich dieübrigen Ausschüsse vor. Ein Schmankerl sollte die Möglichkeit zur Erringung des DFB und McDonald´s Fußballabzeichen sein. Hierzu waren fünf Stationen zu durchlaufen, allerdings litten die Besatzungen dieser Stationen wie die gesamte Veranstaltung unter einer wenig guten Resonanz. Björn Möller und Mark Lenz vom SW Enzen genossen lange Zeit an Station vier die Sonne, viel zu tun war nicht. Von den Verantwortlichen des Lehrausschusses war viel Arbeit investiert worden, die Veranstaltung heimste eine Menge Lob für das gelungene Angebot ein. Allgemein war mit einer höheren Resonanz von Jugendtrainern und Betreuern gerechnet worden, zumal die Veranstaltung als Pflichtfortbildung für Inhaber von Trainerlizenzen anerkannt wurde. Aber auch für Jugendtrainer ohne eine solche Lizenz galt das Angebot, sollte eine Brücke zum Erwerb einer Lizenz darstellen. "Es ist schade, dass so ein hoch qualifiziertes Angebot nicht besser angenommen wird", Ernst Führing war über das geringe Interesse derer, die den Fußballnachwuchs ausbilden sollen, mehr als enttäuscht. Zwar steigerte sich das Aufkommen an Interessierten gegen Nachmittag - "nicht so, wie es hätte sein müssen" - aber Ernst Führing sah hier noch erheblichen Informations- und Aufklärungsbedarf zur Wichtigkeit von Fortbildungsmaßnahmen bei den Vereinen.




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