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Gericht: Einäschern war rechtmäßig

Stadthagen (gus). Der Rechtsstreit zwischen einem Stadthäger und dem Ordnungsamt um die Beisetzung einer Freundin des Klägers ist beendet. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) Lüneburg hatte dem Mann nahegelegt, seine Klage wegen Aussichtslosigkeit zurückzuziehen. Dem ist der Stadthäger gefolgt, teilte das Ordnungsamt mit.

Ende 2007 hatte der Mann der Stadt vorgeworfen, die Verstorbene gegen ihren Willen anonym bestattet zu haben. Die Frau hatte testamentarisch bestimmt, keinesfalls auf diese Weise beigesetzt zu werden. Das Schreiben war notariell beglaubigt und von dem Stadthäger beim Ordnungsamt vorgezeigt worden. Da sich aber niemand für die Bezahlung der Beerdigung bereit erklärte - die Frau hatte keine Angehörigen -, entschied sich das Ordnungsamt für die kostengünstigste Variante. Die Frau wurde eingeäschert und anonym begraben. Ob der Stadthäger inzwischen die Grabstelle der eingeäscherten Freundin kennt, wurde nicht mitgeteilt.




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