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Ortsvorsteher Werner Ritterbusch setzt sich für Aufhebung der Altersgrenze ein

Gerätehaus mit Internetanschluss

THAL. Für den Ortsvorsteher von Thal, Werner Ritterbusch, steht fest: Die Altersgrenze bei der Feuerwehr muss weg.

Ortsbrandmeister Michael Klocke (li.) mit den Beförderten und Gästen. FOTO: Klaus Titze
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Klaus Titze Reporter

„Es geht dabei auch um die Dorfgemeinschaft, denn ein Ort ohne Feuerwehr ist für mich nicht lebensfähig“, lautet seine persönliche Meinung. Selbstverständlich habe er dabei nicht die Atemschutzträger oder die Einsatzkräfte im Blick, wenn er von der Altersgrenze spreche. Es gäbe aber eine Reihe Hilfeleistungen, von denen die hauptamtlichen Einsatzkräfte entlastet werden könnten.

Beispielsweise die Absicherung einer Ölspur oder einer Unfallstelle bis zur Wiederfreigabe des Verkehrs. „Hierzu müssen doch nicht die ohnehin durch häufige Brandmelder-Fehlalarme belasteten Fachkräfte hinzugezogen werden und sich stundenlang aufhalten“, führte er aus. Eine Aufhebung der Altersgrenze würde es jedem Einzelnen ermöglichen, entsprechend seiner körperlichen Verfassung weiterhin der Gemeinschaft zur Verfügung stehen zu können.

Zuvor hatte Sabine Jösten, als für die Feuerwehr zuständige Amtsleiterin der Pyrmonter Verwaltung, stellvertretend für den Bürgermeister berichtet, dass die geplante Umbaumaßnahme des Thaler Gerätehauses ebenso in den Haushalt eingestellt sei wie die Kosten für ein neues Fahrzeug. Hier bedürfe es nur noch der Zustimmung des Landkreises. Ansonsten könne sie stolz sein auf die Thaler Wehr, die auch mit ihrer Nachwuchsarbeit die Weichen für einen kontinuierlichen Personalbestand von 26 Aktiven stelle, die auch Stadtbrandmeister Maik Gödeke als stattliche Zahl für eine Ortswehr lobte. Diese Zahl hatte zuvor der stellvertretende Ortsbrandmeister Jörg Henze vorgetragen. Zu 29 Übungsabenden kämen zahlreiche Stunden im Sinne der Dorfgemeinschaft, Fortbildung zu herausragenden Themen und um den Ausbildungsstand aktuell zu halten.

Dass zudem nun auch die Schutzkleidung komplett sei, habe sich durch die Mitwirkung der Stadtverwaltung ergeben. Auch sei nun ein Internetanschluss im Gerätehaus vorhanden. Der Stadtbrandmeister ernannte Felix Einhaus und Maik Reckemeyer zu Feuerwehrmännern, die Urkunden zum Hauptfeuerwehrmann erhielten Andreas Einhaus, Jannic und Robin Henze sowie Peter Kolze. Erster Hauptfeuerwehrmann lautet nun der Rang von Fabian Biermann, während Patrick Biermann sich jetzt Hauptbrandmeister nennen darf. Benjamin Mick erhielt eine Anerkennung für seine 25-jährige Mitgliedschaft, bevor Ortsbrandmeister Michael Klocke den offiziellen Teil mit dem obligatorischen „Gut Wehr“ schloss.

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